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Jonathan Wheatley wird seine Arbeit als Teamchef bei Sauber am 1. April aufnehmen und damit in Japan erstmals am Kommandostand der Schweizer sitzen

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Jonathan Wheatley fängt am 1. April als Sauber-Teamchef an

Foto: Sauber Sauber

Jonathan Wheatley wird seinen neuen Job als Teamchef planmäßig am 1. April 2025 aufnehmen und damit beim Großen Preis von Japan in Suzuka erstmals am Kommandostand sitzen, wie der Schweizer Rennstall bestätigt.

Das zukünftige Audi-Werksteam hatte Wheatley im vergangenen Jahr von Red Bull losgeeist, wo er bislang als Sportdirektor tätig war. Ursprünglich sollte er erst im Juli zu Sauber stoßen, doch Red Bull gab Wheatley früher frei, sodass dieser nach einer Auszeit bereits im April mit seiner Arbeit beginnen kann.

Wheatley war neben Designer Adrian Newey und Will Courtenay, der als "Head of Race Strategy" für die Strategie im Rennen zuständig ist, einer von vielen hochkarätigen Abgängen bei Red Bull. Er ersetzt am Kommandostand bei Sauber Alessandro Alunni Bravi, der als Teamrepräsentant die Geschicke an der Rennstrecke geführt hatte.

Gemeinsam mit Mattia Binotto, der als Chief Operating Officer (COO) und Chief Technical Officer (CTO) eine Doppelrolle ausführt, wird Wheatley das Management-Team der Sauber Motorsport AG leiten und den Rennstall während des Einstiegs von Audi ab 2026 führen.

Wheatleys Karriere in der Formel 1 begann in den frühen 1990er-Jahren bei Benetton, wo er bis zum leitenden Mechaniker aufstieg. Nach drei Jahren als Chefmechaniker bei Renault wechselte er 2006 zum neu gegründeten Team Red Bull. Dort feierte er als Sportdirektor große Erfolge: Während seiner Zeit in Milton Keynes gewann Red Bull sechs Konstrukteurs- und sieben Fahrerweltmeisterschaften.

 

In ihren jeweiligen Positionen berichten sowohl Binotto als auch Wheatley direkt an Gernot Döllner, den Vorsitzenden des Verwaltungsrats der Sauber Motorsport AG. Beide tragen gemeinsam die Verantwortung für den Erfolg des Rennteams - innerhalb einer klar strukturierten Organisation, die beiden Führungskräften definierte Aufgaben und Verantwortlichkeiten zuweist.

Sauber geht im letzten Jahr seiner alten Identität mit Nico Hülkenberg und Formel-2-Meister Gabriel Bortoleto an den Start.

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