"Oh, Scheiße!": Reaktion von Nico Hülkenberg auf das Audi-Beben
Trotz der für ihn überraschenden Entwicklung um Teamchef Jonathan Wheatley sieht Nico Hülkenberg keine strukturellen Probleme beim Audi-Projekt in der Formel 1
Nico Hülkenberg bei der Sitzprobe in seinem Audi R26
Foto: LAT Images
Formel-1-Fahrer Nico Hülkenberg hat auf ungewöhnlichem Weg vom Aus des bisherigen Audi-Teamchefs Jonathan Wheatley erfahren: "Ich war [am Donnerstag] im Simulator, und meine Mutter hat mir einen Artikel geschickt. Zwischen zwei Versuchen habe ich kurz aufs Handy geschaut und dachte nur: 'Oh, Scheiße!'", erklärte Hülkenberg vor dem Grand Prix von Japan 2026 in Suzuka (alle Einheiten hier im Formel-1-Liveticker verfolgen!).
Wheatleys Abgang sei für ihn "natürlich" überraschend gekommen, aber "kein Rückschlag" für das neue Audi-Werksteam, sagte Hülkenberg. "Mit Mattia Binotto als weiterhin klarer Führungsfigur fehlt es uns nicht an Leitung, Struktur oder einem Plan. Auch wenn sich die Situation unerwartet verändert hat, läuft alles andere nach Plan, wie vorgesehen."
Wheatley war für Audi zwar "definitiv" eine Schlüsselfigur, "doch auf operativer Ebene - also an einem Rennwochenende - wird sich meiner Meinung nach nicht viel ändern", sagte Hülkenberg. "Ein Formel-1-Team ist größer als eine einzelne Person."
Hülkenberg sieht keine Alternative für Audi
Außerdem gehören Veränderungen zum Geschäft, erklärte Hülkenberg: " Wenn es ein grundlegendes Problem bei einer zentralen Führungsperson gibt, muss man handeln. Alles andere wäre nicht sinnvoll. Offensichtlich gab es hier ein Problem. Die genauen Details kenne ich aber nicht, denn ich habe noch nicht ausführlich mit Jonathan gesprochen."
Dieses tiefergehende Gespräch muss wohl noch eine Weile warten: Hülkenberg richtet seinen Fokus "wieder aufs Racing", wie er sagte. "Sobald das Rennwochenende läuft, ist es wieder Business as usual."
Zuvor hatte Hülkenbergs Audi-Teamkollege Gabriel Bortoleto erklärt, Wheatleys Weggang sei "extrem schnell passiert". Zwischen den Rennwochenenden in China und Japan hätten sich die "Ereignisse überschlagen", wenngleich der Schritt für ihn selbst "nicht überraschend" gekommen sei. Livestream
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