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Ohne Emissionen: Coulthard für Rückkehr der Formel-1-V8-Motoren

Kehren die V8-Motoren im nächsten Jahrzehnt in der Formel 1 zurück? Geht es nach dem FIA-Präsidenten ja - David Coulthard befürwortet das, wenn der Plan grün ist

Ohne Emissionen: Coulthard für Rückkehr der Formel-1-V8-Motoren

David Coulthard wünscht sich die Rückkehr der V8-Motoren

Foto: LAT Images

Bis 2030 können die Motorenhersteller in der Formel 1 eine Rückkehr der V8-Antriebe blockieren, ab 2031 wäre der Weg frei. Das sagt Mohammed bin Sulayem, der Präsident des Automobil-Weltverbandes (FIA). David Coulthard unterstützt das Vorhaben, wenn der Motor mit emissionsfreien Sprit befeuert wird.

"Hier ist, wie ich das sehe", so der Schotte gegenüber Up To Speed. "Er nimmt im Moment ganz klar eine Position ein, um mit all der Negativität der nächsten paar Jahre umzugehen. Aber es gibt diese Frage, dass die Formel 1 einen Saugmotor haben könnte, der mit Biokraftstoffen betrieben wird, weil wir jetzt schon so weit sind. Sie könnte null Emissionen haben, und man hat etwas, das zu 100 Prozent recycelbar ist."

Coulthard geht über den reinen Sprit hinaus und nimmt sogar den Motorblock in seine Rechnung mit rein: "Man kann all diese Motorenteile nehmen, sie zerkleinern, einschmelzen und dann wiederverwenden, was derzeit bei der Elektrifizierung und wenn Batterien das Ende ihrer Lebensdauer erreicht haben, nicht der Fall ist. Ich denke also nicht unbedingt, dass die Formel 1 ihre Reise vor 76 Jahren mit dem Grundsatz begann: 'Wir werden etwas tun, das den Planeten verändert.'"

V8 könnte Realität werden

"Ich denke, sie begann auf der Basis von Designern und Ingenieuren, die versuchten, die leistungsstärksten und schnellsten Fahrzeuge auf einer Rennstrecke zu bauen, und dann jemanden fanden, der mutig genug war, sich einen Lederhelm aufzusetzen, sich auf einen Treibstofftank zu setzen und auf die Rennstrecke hinauszufahren", meint der ehemalige Formel-1-Pilot.

FIA-Präsident bin Sulayem erklärt, wie der V8 Realität werden könnte: "Er kommt. Im Jahr 2031 wird die FIA die Macht haben, es zu tun, ohne jegliche Stimmen der PUMs [Motorenhersteller]. Das sind die Regularien. Aber wir wollen es ein Jahr früher bringen, wonach nun jeder [von außen] verlangt."

"Wenn man versucht, es ihnen [den Motorenherstellern] zu sagen, sagen sie nein, aber was kommen wird, wird kommen, und sie [die Macht] wird an die FIA zurückkehren. Ich peile 2030 an. Ein Jahr vor dem Auslaufen [der Regularien]. Es wird passieren."

Buxton hier auf der Seite des FIA-Bosses

Das sind klare Worte, die Formel-1-Experte Will Buxton bei Up To Speed zwar positiv aufnimmt, doch es bleibt für ihn beim Führungsstil des Saudis ein fader Beigeschmack: "Hört zu, ich habe das bereits öffentlich so gesagt. Es gibt nicht viel an Mohammed bin Sulayems Schreckensherrschaft, von dem ich besonders ein Fan bin, aber hiervon bin ich es sehr wohl, weil uns das zu etwas zurückbringt, das die Fans wollen, das die Fahrer wollen."

"Wir hatten dieses Jahr so viele Diskussionen über das Reglement, aber das sollte immer nur ein kurzfristiges Reglement sein, bis dieses große Ding 2030/2031 stattfindet. Und wenn es eine Rückkehr zu richtigen Motoren ist, von der Sorte, die dein tägliches Brot waren, dann bin ich voll dafür."

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