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Ohne ihn unmöglich: So tief steckte Hamilton im F1-Film

Regisseur Joseph Kosinski verrät Details zur Zusammenarbeit mit Lewis Hamilton - So tief F1-Star war wirklich involviert

Ohne ihn unmöglich: So tief steckte Hamilton im F1-Film

Lewis Hamilton spielte eine wichtige Rolle im F1-Film

Foto: NurPhoto NurPhoto

Regisseur Joseph Kosinski hat enthüllt, wie tiefgreifend Lewis Hamilton in die Produktion des Formel-1-Films involviert war. Unterstützt von Aussagen weiterer Beteiligter, darunter Hauptdarsteller Brad Pitt, wird deutlich: Ohne den Input des siebenmaligen Weltmeisters wäre das Projekt in dieser Form unmöglich gewesen.

Die Rolle des baldigen Ferrari-Piloten als ausführender Produzent begann ganz unspektakulär mit einer E-Mail von Kosinski. Der Regisseur wollte sich unbedingt den Rat Hamiltons sichern, bevor er sich an ein solches Mammutprojekt wagte.

"Ich hatte zufällig die E-Mail-Adresse von Lewis Hamilton", verrät Kosinski in einem Video von Apple TV. "Das Erste, was ich tat, als ich die Idee hatte, war, Lewis eine Mail zu schreiben. Ich sagte einfach: 'Ich möchte einen Film in dieser Welt machen. Ich möchte, dass es der authentischste Rennfilm aller Zeiten wird. Hättest du Interesse, mir dabei zu helfen?' Und damit begann diese ganze Reise."

Hamiltons Anspruch: Realität statt Hollywood-Klischees

Kosinski ergänzt: "Er lebt und atmet diese Welt jeden einzelnen Tag. Die Authentizität war mir wichtig, und ihm war sie genauso wichtig." Aus Hamiltons Sicht habe es bisher keinen Film gegeben, der die Geschwindigkeit oder die Realität der Welt der Königsklasse "exakt getroffen" hat.

Auch Star-Produzent Jerry Bruckheimer betont die Notwendigkeit dieser Zusammenarbeit: "Der Nummer-eins-Fahrer, der siebenfache Weltmeister, ist Lewis Hamilton. Man musste Lewis Hamilton einfach dabei haben."

Für Hamilton selbst war es die Gelegenheit, in einer Branche mitzuwirken, die den Rennsport oft durch die Hollywood-Brille verzerrt dargestellt hat. Zwar behält der Film das Drama und die Fiktion, die man von einem Blockbuster erwartet, doch er bleibt in der Realität verankert - was auch dank der eingesetzten Kameratechnologie sichtbar wird.

"Joe und Jerry haben mich gefragt, ob ich an Bord kommen möchte, und ich habe die Gelegenheit sofort ergriffen", sagt Hamilton. "Ich erinnere mich, wie ich das Drehbuch zum ersten Mal bekam und mich dann mit Joe und Jerry hinsetzte, um darüber zu sprechen, wie wichtig die Authentizität ist."

Technik aus "Top Gun" auf neuem Level

Der Brite erklärt weiter: "Wenn man sich viele andere Formel-1- oder Rennfilme ansieht, war es immer sehr schwer, die Geschwindigkeit und das Renngeschehen wirklich einzufangen." Dass man bei echten Grand-Prix-Wochenenden drehen durfte, sei etwas völlig Neues gewesen.

Zudem habe Kosinski die Technologie, die er bereits bei "Top Gun: Maverick" nutzte, nicht nur eingebracht, sondern weiterentwickelt. "Mit diesen Kameras und dieser fantastischen Crew konnte Joe die echte Geschwindigkeit in Echtzeit einfangen. Es ist so viel fortschrittlicher als das, was man am Rennwochenende im Fernsehen sieht", schwärmt Hamilton. "Das Material ist viel roher und man fühlt sich wirklich, als säße man im Auto."

Brad Pitt, der im Film den nomadischen Rennfahrer Sonny Hayes verkörpert, fand ein passendes Bild für Hamiltons Rolle: Er bezeichnete ihn als die "Leitplanken", die die Geschichte "im Rahmen" hielten.

Vom Drehbuch bis zum Motorensound

Hamiltons Beratung erstreckte sich von der Arbeit am Drehbuch über die Entwicklung der Story bis hin zu technischen Details - etwa, in welchem Gang die Autos in bestimmten Kurven klingen müssen.

"Nie im Leben hätte ich gedacht, dass ich mal mit Brad Pitt arbeiten würde", gibt Hamilton zu. "Er hat einen fantastischen Job gemacht. Er gibt dem Charakter Sonny unglaublich viel Tiefe. Und er hat tatsächlich ein grundlegendes Talent fürs Fahren."

Der Mercedes-Pilot ist sichtlich stolz auf das Ergebnis. "Es ist der authentischste Rennfilm, der je gemacht wurde", resümiert er. "Endlich können die Leute fühlen, wie es ist, ein Rennfahrer zu sein."

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