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Oliver Bearman: Darum werde ich 2026 noch besser

Oliver Bearman fühlt sich gut auf seine zweite komplette Formel-1-Saison vorbereitet - Ein großes Fragezeichen sei dagegen momentan noch die Performance des Autos

Oliver Bearman: Darum werde ich 2026 noch besser

Schafft es Oliver Bearman 2026 zum ersten Mal auf das Formel-1-Podium?

Foto: LAT Images

Oliver Bearman beendete seine erste komplette Formel-1-Saison im vergangenen Jahr auf dem 13. WM-Rang - und damit knapp vor seinem deutlich erfahreneren Haas-Teamkollegen Esteban Ocon. 2026 kann man laut eigener Aussage nun noch mehr von dem 20-Jährigen erwarten.

"[2025] war ein Jahr, in dem ich sehr viel gelernt habe - nicht nur über mich selbst als Mensch und Sportler, sondern auch über die Formel 1. Ich habe mein Wissen wirklich enorm erweitert, weil ich Erfahrungen gemacht habe, die man einfach nicht lernen kann, bevor man sie erlebt hat", erklärt er.

"Ich habe mich in all diesen Bereichen definitiv stark verbessert und bin sehr zufrieden mit dem Verlauf der Saison, insbesondere mit der zweiten Hälfte", so Bearman, der in der Schlussphase der Saison 2025 mit Platz vier in Mexiko sein bislang bestes Formel-1-Ergebnis holte.

Genau dort möchte Bearman 2026 anknüpfen. Einen großen Vorteil sieht er darin, dass er nun alle aktuellen Formel-1-Strecken aus eigener Erfahrung kennt. "Ich verstehe jetzt, wie sich eine Strecke über das Wochenende entwickelt", erklärt er.

Er wisse mittlerweile, "wie sich die Reifen verhalten und welche Veränderungen mich im vergangenen Jahr möglicherweise eingeschränkt haben. Letztes Jahr war ich meistens auf für mich neuen Rennstrecken unterwegs, auf denen meine Konkurrenten schon oft gefahren waren."

"Natürlich fahre ich jetzt auf Rennstrecken, auf denen ich bisher nur einmal gefahren bin, während meine Konkurrenten dort schon zehn- oder elfmal gefahren sind", weiß Bearman. Doch selbst mit der Erfahrung eines Rennwochenendes sei er bereits in einer "viel besseren Position" als noch vor einem Jahr.

Bearman: Reihenfolge noch ein großes Fragezeichen

Wie erfolgreich die Saison 2026 für Bearman letztendlich wird, das hängt natürlich auch davon ab, wie schnell der Haas VF-26 sein wird. "Ich glaube, dass diese [Regel-]Änderungen die größten in der Geschichte der Formel 1 sind, daher bin ich sehr gespannt darauf", betont er.

"Das letzte Jahr war ein großer Schritt für mich, aber ich glaube, wir wussten von Anfang an, dass wir um Punkte kämpfen können, wenn wir das Auto richtig einstellen, und wir hatten eine Vorstellung von der Wettbewerbsfähigkeit des Autos", erinnert sich Bearman.

Das sei dieses Mal nicht der Fall. "Es ist unmöglich, derzeit einzuschätzen, wo wir stehen werden. Alles, was ich vom Team sehe, ist positiv, aber wir wissen nicht, wie wir im Vergleich zu den anderen abschneiden, und das werden wir auch erst nach dem Qualifying in Australien wissen", betont Bearman.

Zudem geht er davon aus, "dass die Zuverlässigkeit in den ersten Rennen eine große Rolle spielen wird. Es wird Teams und Leute geben, die mit diesen neuen Regeln Fehler machen." Daher werde es in den ersten Rennen "schwierig sein, eine echte Rangordnung aufzustellen."

Doch zumindest er selbst fühlt sich für die neue Saison bestens gerüstet.

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