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Nico Hülkenberg im Audi R26 beim Formel-1-Training in Suzuka 2026

Foto: LAT Images

Audi-Fahrer Nico Hülkenberg erzielte im Freitagstraining zum Grand Prix von Japan 2026 in Suzuka (alle Einheiten hier im Formel-1-Liveticker verfolgen!) den siebten Platz und war damit bester Verfolger der drei Topteams Mercedes, McLaren und Ferrari - mit 1,3 Sekunden Rückstand auf die Spitze.

Hülkenberg selbst wollte das Ergebnis jedoch nicht überbewerten: "Auf dem Zeitenmonitor sah es ordentlich und ganz okay aus." Sein Audi R26 habe sich auf dem Suzuka International Racing Course "insgesamt gut angefühlt", sagte Hülkenberg.

"Es ist aber erst Freitag. Außerdem hatten viele keine besonders saubere Einheit im zweiten Freien Training. Bei einigen gab es wieder Probleme."

Defekt am Audi von Gabriel Bortoleto

Auch Audi blieb davon nicht verschont: Hülkenbergs Teamkollege Gabriel Bortoleto strandete nach nur zwei Runden für lange Zeit in der Box und die Mechaniker umschwärmten das Auto. Später erklärte Audi den Grund für die Arbeiten: Am R26 des Brasilianers wurde das Getriebe ausgetauscht.

"Das Team hat unglaubliche Arbeit geleistet, das Auto rechtzeitig wieder einsatzbereit zu machen, sodass ich am Ende der Einheit nochmal fahren konnte", sagte Bortoleto. Er kam schließlich noch auf zehn Runden - 16 weniger als Hülkenberg, der laut eigener Aussage eine "unterm Strich saubere Einheit" hatte. Sky-Experte Timo Glock lobte: "Es sah nicht so verkehrt aus."

Wo Audi im Vergleich zur Konkurrenz glänzte

Speziell im ersten Abschnitt mit den S-Kurven habe sich der Audi im Vergleich zu den anderen Formel-1-Autos gut präsentiert, erklärte Glock: "Das Auto sah unauffälliger aus. Es hatte weniger Untersteuern als viele andere, die immer relativ weite Bögen fahren mussten, weil das Auto über die Vorderachse rutscht. Nico konnte sein Auto etwas besser platzieren."

Doch die gute Platzierung kaschiert laut Glock einen Teil der Wahrheit: Der Audi-Rückstand auf die Spitze ist "deutlich", so der frühere Formel-1-Fahrer. In Zahlen ausgedrückt: Auf die Bestzeit von McLaren-Fahrer Oscar Piastri fehlten Hülkenberg 1,308 Sekunden, auf den Ferrari von Lewis Hamilton direkt vor ihm 0,461 Sekunden.

Hülkenberg sprach dennoch von einer "guten und positiven Ausgangsbasis" für sein Team und erklärte: "Die Richtung ist klar" für den Formel-1-Samstag in Suzuka.

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