Paddock-Club in der Formel 1: Dank Zoom-Meetings jetzt virtuell

Liberty Media hat einen neuen Deal mit der Video- und Meetingplattform Zoom ausgehandelt, um den Paddock Club zu neuem Leben zu erwecken

Paddock-Club in der Formel 1: Dank Zoom-Meetings jetzt virtuell

Die Coronakrise hat die Innovation in der Formel 1 gefördert. Mit einem adaptierten Konzept konnte die Rennserie ihren Betrieb wieder aufnehmen, allerdings ohne Fans und VIP-Gäste vor Ort. Mit einer Partnerschaft mit der Videoplattform Zoom will Liberty Media nun eine neue Art des Paddock Club ab dem Grand Prix von Ungarn einführen.

Die Plattform wurde zu einem der großen Gewinner der Krise mit neuen Rekordzahlen im April dieses Jahres. In Zeiten der physischen Distanz waren Online-Angebote besonders gefragt, um soziale Kontakte zu pflegen. Allerdings geriet das Service aus Datenschutzgründen auch in die Kritik.

Liberty Media will gemeinsam mit Zoom nun virtuelle Hospitality-Experiences für Gäste anbieten. Unter anderem sollen diese Zugang zu Liveupdates und Hintergrundgesprächen mit Legenden aus dem Fahrerlager erhalten.

"In den letzten Monaten haben wir durch das Projekt Pitlane und virtuelle Grand-Prix-Rennen gesehen, dass die Fähigkeit zur Innovation unerlässlich ist, da wir uns gemeinsam an ein Umfeld anpassen, das sich ständig weiterentwickelt", schwärmt Ben Pincus, der Direktor für kommerzielle Partnerschaften der Formel 1.

Er sieht in der Zusammenarbeit mit der Videoplattform eine Möglichkeit, Gästen trotz der Geisterrennen Livesport hautnah zu bieten. "Der Virtual-Paddock-Club ist die beste Möglichkeit, dieses VIP-Sporterlebnis von zu Hause aus zu erleben", freut sich Janine Pelosi, die Zoom-Marketingchefin.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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