Paul di Resta grübelt: Zu alt für Williams-Cockpit?

DTM-Pilot Paul di Resta ist aus dem Rennen für das zweite Williams-Cockpit der Formel-1-Saison 2018 und fragt sich, woran es gelegen haben könnte

Er ist erfahren, kennt das Team und hat sich erst vor ein paar Monaten beweisen können. Dennoch hat es für Paul di Resta nicht für eine Verpflichtung als Stammpilot bei Williams neben Lance Stroll gereicht. Die Entscheidung für den Ersatz von Felipe Massa steht noch aus. Die Zeichen stehen auf Sergei Sirotkin. Auch Publikums-Liebling Robert Kubica ist höchstwahrscheinlich aus dem Rennen. Di Resta grübelt derweil darüber, warum es für ihn nicht gereicht hat.

"Das Cockpit schien in Reichweite, aber es hat nicht gereicht", sagt er gegenüber 'crah.net'. "Ich weiß nicht, vielleicht war es mein Alter." Was der 31-Jährige weiß: "Williams wird seine Entscheidung schon bald mitteilen". Er selbst verfolgt trotz der Absage weiterhin ambitionierte Ziele.

Di Resta ist zwischen 2011 und 2013 bereit für Force India angetreten. Mit Platz fünf als bester Startposition und Rang vier als bester Platzierung. 2017 ist er für den kurzfristig erkrankten Felipe Massa als Ersatzpilot von Williams beim Ungarn-Grand-Prix angetreten, schied allerdings vorzeitig aus. Eine weitere Zusammenarbeit mit dem Team ist bisher nicht geplant.

2018 geht der DTM-Champion 2010 seine neunte Saison in der deutschen Tourenwagen-Serie an. Dort konnte er im vergangenen Jahr nur Gesamtplatz elf erringen. Am Wochenende testet er erstmals in der Formel E.

"Meiner Meinung nach rangiert die Serie nur knapp unter der Formel 1", schildert er seine Eindrücke von dem Elektroabenteuer. Als Profi-Rennfahrer seines Kalibers müsse man sich seiner Meinung auch für die Formel E interessieren. "Ich bin da jedenfalls sehr offen und denke, dass es mir gefallen würde."

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