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Formel 1 Spielberg

Perez im Alpine-Sandwich gefangen: "Völlig unverständlich"

Das unnötig knappe Ende von SQ3 sorgt bei Helmut Marko für Unverständnis: Esteban Ocon im Fokus, der Sergio Perez und Pierre Gasly unter Druck bringt

Perez im Alpine-Sandwich gefangen: "Völlig unverständlich"

Nur Startplatz acht für Sergio Perez im Sprintrennen von Spielberg: Zwar schafft es der Mexikaner in der Endabrechnung des Sprint-Qualifyings vor die beiden Alpine-Piloten, in SQ3 hängt er jedoch zwischen Esteban Ocon und Pierre Gasly und wird im französischen Sandwich eingebremst:

"Ich würde sagen, Sergio war da etwas unglücklich. Ocon war da im Weg, sonst wäre er auch noch weiter vorne gewesen", kommentiert nach dem Sprint-Qualifying Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko bei Sky und fügt mit Blick auf den Verkehr und das hektische Treiben am Ende der Session hinzu: "Völlig unverständlich."

Marko: "Alle sitzen in der Box und warten, weil sich die Strecke vielleicht um ein halbes Tausendstel verbessert - und dann muss man Kompromisse in der Outlap und sonst wie eingehen. Aber das ist irgendwie so ein Herdentrieb. Es fährt niemand, und wenn einer fährt, dann fahren alle los", sagt der Österreicher: "Und was dann passiert, haben wir ja mit Leclerc gesehen."

Der Ferrari-Star schafft es, allerdings auch bedingt durch ein Motorproblem an seinem Auto, nicht rechtzeitig für seine finale schnelle Runde in SQ3 über die Linie, kann keine Zeit setzen. Gasly indes profitiert davon und gewinnt eine Position in der Schlange, doch auch für den Franzosen und den vor ihm fahrenden Perez wird es denkbar knapp, weil sich Ocon davor auf seiner Vorbereitungsrunde vor allem im Mittelsektor viel Zeit lässt.

Dadurch geraten Gasly und Perez dahinter weiter unter Druck, die Linie zu verpassen. Ocons Renningenieur nimmt darauf aber zunächst keine Rücksicht, weil sich die Reifentemperaturen für seinen Schützling auf der empfindlichen Vorbereitungsrunde durch die angepasste Pace im idealen Fenster befinden.

Esteban Ocon und Sergio Perez: Am Ende waren beiden unglücklich

Esteban Ocon und Sergio Perez: Am Ende waren beiden unglücklich

Foto: Motorsport Images

Während Gasly das Team fragt: "Was macht Esteban?", warnt auch Red Bull Perez, dass er "immer noch unsicher" ist, es rechtzeitig auf die fliegende Runde zu schaffen. Indes weist Ocons Renningenieur ihn wiederholt an die Pace zu halten. In Kurve sieben erklärt der Ingenieur: "Die Autos dahinter pushen für die Position, wir müssen die Pace beibehalten. Halte die Position. Große Lücke nach vorne, 33 Sekunden bis zur Flagge."

Am Ausgang von Kurve acht lautet die Mitteilung: "Halte die Pace, Autos nur zwei Sekunden hinter dir. Sie sind auf Outlaps, aber wir müssen die Pace halten. 25 Sekunden bis zur Flagge." Erst in Kurve neun erfolgt am Funk die Anweisung an Ocon: "Gib Gas, bitte, gib jetzt Gas." In Kurve zehn legt der Ingenieur noch einmal nach: "Komm schon, pushe jetzt bitte - 15 Sekunden."

Perez: "Weiß nicht, was Esteban da gemacht hat"

Ocon liefert auf seiner schnellsten Runde schließlich eine 1:06.101 Minuten ab, ein kleiner Rutscher in Kurve drei kostet ihn aber Zeit. Später sagt er am Funk: "Der Grip war super niedrig." Ocon ist nicht zufrieden mit seiner Reifenvorbereitung, ärgert sich: "Ich musste schon auf der Outlap viel mehr pushen, um fünf Sekunden." Perez ist 93 Tausendstel schneller und schiebt sich dadurch schließlich vor Ocon auf Rang acht.

Nach dem Sprint-Quali sagt der Mexikaner: "Ich weiß nicht, was Esteban da gemacht hat. Er musste offensichtlich richtig langsam fahren und ich musste meine schnellste Runde innerhalb von 0,5 Sekunden von ihm fahren. Dadurch gab es praktisch keine Chance." Perez ärgert sich: "Es ist schade, denn wir hätte heute eine vielversprechendere Pace gehabt. Leider konnten wir sie so nicht ausnützen."

Gasly war ganz am Ende der Schlange, schaffte es nur knapp über den Strich

Gasly war ganz am Ende der Schlange, schaffte es nur knapp über den Strich

Foto: Motorsport Images

Doch auch die Alpine-Piloten sind nicht glücklich über das enge Fahren im Pulk am Ende von SQ3. "Leider war das einfach schlecht gemanagt, wir haben die Runde fast nicht geschafft", sagt Gasly: "Ich musste auf der Outlap pushen, um es über die Linie zu schaffen, deshalb hatte ich auf der letzten Runde keine Batterie und hing Checo im Getriebe." Der Franzose fordert: "Das müssen wir uns anschauen, um es besser zu machen - denn das ist die Art Situation, aus der wir definitiv mehr rausholen können."

Landsmann Ocon erklärt: "Es war offensichtlich sehr eng und vielleicht nicht ganz ideal beim letzten Run. So sehr pushen zu müssen auf der Outlap, und es trotzdem so knapp zu haben mit dem Ziel." Der Alpine-Pilot fügt an: "Wir waren ziemlich am Ende der Schlange, Pierre und ich, und ich musste dann praktisch pushen, damit Pierre es auch über die Linie schafft. Also ja, kein ideales Ende des Qualis, auch wenn ich denke, dass wir in Sachen Position das Maximum rausgeholt haben."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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