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Perez-Quarantäne beendet: In Barcelona "zu 99 Prozent" im Auto

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Perez-Quarantäne beendet: In Barcelona "zu 99 Prozent" im Auto
Autor:
Co-Autor: Luke Smith

Racing Point rechnet mit einer Rückkehr von Sergio Perez beim Grand Prix von Spanien - Nico Hülkenberg auch Ersatzmann für Barcelona

Nico Hülkenberg sorgte im Qualifying zum zweiten Silverstone-Rennen am Samstag für eine kleine Sensation im Racing Point. Doch das Zeittraining könnte für längere Zeit sein bislang letztes gewesen sein, denn die Mannschaft rechnet mit einer Rückkehr von Sergio Perez in Spanien.

"Checos Quarantäne ist beendet. Er wird weiterhin getestet", berichtet Racing-Point-Teamchef Otmar Szafnauer am Samstag. Der Mexikaner habe sich gut von seiner COVID-19-Infektion erholt und das Virus verflüchtige sich zusehends aus seinem Körper, berichtet er.

Am Samstag wurde erneut ein Test durchgeführt, das Ergebnis erwartet Racing Point für Sonntag. "Ich erwarte, dass entweder bereits dieses Ergebnis oder jenes früh in der nächsten Woche negativ sein wird", schätzt Szafnauer die Lage optimistisch ein.

Experten uneinig: Genesung "eine bis zu fünf Wochen"

Er geht davon aus, dass Perez bereits am kommenden Wochenende in Spanien wieder im RP20 sitzen wird. "Aber die Zukunft kann ich natürlich nicht vorhersagen. Wenn es nicht passiert, dann kreuzigt mich nicht." Mit der Rate, mit der das Virus aus dem Körper des Piloten verschwindet ist, er zufrieden.

"Wenn das weiterhin linear verläuft, dann sollte er für Barcelona wieder fit sein", traut sich Szafnauer eine Prognose zu. Anders ausgedrückt: Hülkenbergs Chance auf ein drittes Rennwochenende in der Formel 1 2020 wird immer geringer.

"Sollte er nicht im Auto sitzen, dann würde wieder Nico fahren", merkt der Teamchef zwar an, fügt jedoch hinzu: "Ich sage, dass Checo zu 99 Prozent in Spanien im Auto sitzen wird." Schon vor dem zweiten Silverstone-Wochenende spekulierte das Team auf eine vorzeitige Rückkehr des Mexikaners.

Am Donnerstag vermeldete Racing Point, dass Perez' Quarantäne von den Behörden aufgehoben worden ist, und dass nur ein Coronatest sein Comeback verhindern würde. Doch genau daran scheiterte es: Am Freitag wurde bekannt, dass Perez erneut positiv auf das Virus getestet wurde.

Somit kam Hülkenberg erneut zum Einsatz und meisterte seine Aufgabe mit Bravour. Warum wollte die Mannschaft Perez schon zum zweiten Silverstone-Rennen wieder zurückholen? "Wir haben sehr viele Experten konsultiert, inklusive jenem Labor, bei dem wir alle unsere Mitarbeiter in Silverstone testen lassen", schildert Szafnauer.

Auch mit den Experten von Eurofins, jene Firma, die alle Coronatests im Fahrerlager durchführt, habe man sich besprochen. "Man darf nicht vergessen, dass dieses Coronavirus ein neues Virus ist, über das die Leute noch nicht sehr viel wissen. Die Experten haben sehr unterschiedliche Angaben darüber gemacht, wann Checo wieder negativ sein würde - von einer bis zu vier oder fünf Wochen."

Nicht wie ein Lichtschalter, der ausgeschaltet wird

Alles hängt schließlich davon ab, wann der Rennfahrer infiziert wurde. "Das kann aber niemand sagen. Aus unserer Sicht hat es Sinn ergeben, es zu versuchen. Ich denke, wir haben absolut richtig gehandelt, indem wir ihn weiterhin testen haben lassen."

Auch wenn durch die Bemühungen des Teams Verwirrung entstanden ist. "Die Verwirrung ist der Tatsache geschuldet, wann ein positives Testergebnis zu einem positiven Testergebnis wird. Je länger die Zeit vergeht, desto eher überschreitet man die Schwelle, dass der Test negativ wird", ergänzt Szafnauer im 'Sky'-Interview.

Das sei eben nicht wie bei einem Lichtschalter, den man an und wieder ausschalten könne, vergleicht er. "Das ist ein kontinuierlicher Prozess." Daher werde man auch vor dem Grand Prix von Spanien, der am 16. August stattfinden wird, wieder die gleiche Prozedur durchlaufen. "Wenn er negativ ist, kann er fahren."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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