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Peter Bonnington verrät den Unterschied zwischen Hamilton und Antonelli

Für Mercedes-Renningenieur Peter Bonnington war das gemeinsame Podium mit Lewis Hamilton und Nachfolger Kimi Antonelli "ein unvergesslicher Moment"

Warum das China-Podium für Bonnington "ein unvergesslicher Moment" war

Peter Bonnington feiert mit Ex-Pilot Hamilton und Nachfolger Antonelli

Foto: LAT Images

Das Podium beim Großen Preis von China war nicht nur für Mercedes-Pilot Andrea Kimi Antonelli, der seinen ersten Sieg in der Formel 1 feierte, und Ferrari-Star Lewis Hamilton, der erstmals für die Scuderia auf dem Podest stand, ein emotionaler Moment. Auch Renningenieur Peter Bonnington war sichtlich gerührt.

"Es ist ziemlich gut. Ich kann mich nicht beschweren", sagt der Brite im Gespräch mit Sky Sports F1. Bonnington, auch als "Bono" bekannt, war lange Zeit als Renningenieur von Hamilton tätig. Er wechselte jedoch nicht gemeinsam mit dem Rekordweltmeister zu Ferrari, sondern betreut nun dessen Nachfolger Antonelli bei den Silberpfeilen.

"Lewis mit Kimi dabei zu haben, war ein unvergesslicher Moment. Ich werde ihn immer in Erinnerung behalten", zeigte sich der erfahrene Ingenieur nach der Siegerehrung bewegt. "Es fühlte sich an, als würden wir die Band wiedervereinen, aber irgendwie auch nicht. Ich weiß nicht, wie man das vergleichen soll."

"Aber es war wirklich sehr schön und berührend. Lewis ist wie immer ein großartiger Sportsmann", betont Bonnington, der einen Vergleich zwischen Antonelli und Hamilton zieht: "Mit Lewis ist es völlig anders. Ich wusste, was er dachte, ich wusste, dass man es ihm nicht sagen musste."

Antonelli bringt "eine ganz andere Energie mit"

"Als ich mit Kimi anfing, war es eher so, dass ich keine Ahnung hatte, was er nicht wusste", verrät der Renningenieur. "Ich muss mir also vieles wieder in Erinnerung rufen, was ich für selbstverständlich gehalten habe, und das war eine gute Erfahrung für mich."

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"Kimi bringt einfach eine ganz andere Energie mit. Er ist natürlich noch so jung, aber voller Tatendrang und schafft es, die Boxengasse zusammenzuhalten. Er ist immer für einen Spaß zu haben, weiß aber genauso gut, wann er sich anstrengen und hart arbeiten muss."

"Kimi vertraut mir sehr, weil ich die Erfahrung habe und er die Jugend", lässt Bonnington einen Einblick in die Zusammenarbeit mit seinem Piloten zu. "Wir arbeiten unterschiedlich, und ich bringe ihm sozusagen alles bei, führe ihn Schritt für Schritt durch den Prozess, wie man Weltmeister wird."

Peter Bonnington: Antonelli hat Weltmeister-Potenzial

"Er hat den ersten Schritt gerade geschafft, also müssen wir einfach weitermachen." Bonnington, der bei Mercedes sowohl mit Hamilton als auch mit dem siebenmaligen Weltmeister Michael Schumacher gearbeitet hat, sieht Parallelen zwischen Antonelli und den beiden Weltmeistern.

"Ich habe vor vielen Jahren ein Buch über die 10.000-Stunden-Regel gelesen. Und ich habe sie anfangs wirklich geglaubt und gedacht: 'Wenn wir alle nur genug üben würden, wären wir gut genug'", sagt der Brite. "Dann habe ich Leute wie Michael und Lewis kennengelernt."

"Und da merkt man: Nein, es gibt da noch den letzten Schritt, diese zusätzlichen ein oder zwei Zehntel", sagt Bonnington, der an den möglichen WM-Erfolg seines erst 19-jährigen Schützlings glaubt: "Genau das hat Kimi, er hat diese zusätzlichen Zehntel."

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