Zum Hauptinhalt springen

Kostenlos registrieren

  • Direkt zu Deinen Lieblingsartikeln!

  • Benachrichtigungen für Top-News und Lieblingsfahrer verwalten

  • Artikel kommentieren

Für Dich empfohlen

Indy 500 Montagstraining: Crash und Gewitter - Neuer Startplatz für Mick Schumacher

IndyCar
Indy 500
Indy 500 Montagstraining: Crash und Gewitter - Neuer Startplatz für Mick Schumacher

Maulkorb für die Fahrer? Gerhard Berger sieht Entwicklung kritisch

Formel 1
Maulkorb für die Fahrer? Gerhard Berger sieht Entwicklung kritisch

Verstappen-Ausfall: Pech oder Folge harter Gangart bei 24h Nürburgring?

Langstrecke
24h Nürburgring
Verstappen-Ausfall: Pech oder Folge harter Gangart bei 24h Nürburgring?

Düstere Prognose: Deutschland in der F1 bald ohne Grand Prix und Fahrer?

Formel 1
Düstere Prognose: Deutschland in der F1 bald ohne Grand Prix und Fahrer?

Mercedes gegen McLaren: Wer landet in Kanada den nächsten Schlag?

Formel 1
Mercedes gegen McLaren: Wer landet in Kanada den nächsten Schlag?

MotoGP-Test Barcelona 2026: Die Rundenzeiten im Überblick

MotoGP
Barcelona
MotoGP-Test Barcelona 2026: Die Rundenzeiten im Überblick

MotoGP-Test Barcelona: Regen stoppt Testarbeit, Martin erneut gestürzt

MotoGP
Barcelona
MotoGP-Test Barcelona: Regen stoppt Testarbeit, Martin erneut gestürzt

Formel-1-Motoren: Warum Ford die V8-Idee "liebt"

Formel 1
Formel-1-Motoren: Warum Ford die V8-Idee "liebt"

Piastri: Müssen im Qualifying Dinge finden, die wir nie gesucht haben

Laut Oscar Piastri müssen die Fahrer im Qualifying nun Daten nach Dingen durchsuchen, nach denen sie bislang nie Ausschau gehalten haben

Piastri: Müssen im Qualifying Dinge finden, die wir nie gesucht haben

Oscar Piastri hat im Qualifying nun andere Herausforderungen als zuvor

Foto: LAT Images

Oscar Piastri erklärt, dass sich Formel-1-Fahrer auf "nicht offensichtliche" Datenpunkte konzentrieren müssen, um ihre Qualifying-Runden mit den neuen Autos zu maximieren. Er sagt, dass ein völlig anderer Ansatz erforderlich ist, um die Spitzenleistung zu erreichen.

"Es hat viel Energie gekostet, ich denke hauptsächlich deshalb, weil man in so unerwarteten Bereichen sucht", sagt er über die Anpassung an die neuen Regeln. "Wir arbeiten die optimalen Punkte aus, wann wir zu Beginn einer Qualifying-Runde auf Vollgas gehen sollten - darüber mussten wir uns früher nie Gedanken machen."

"Wie man in einer bestimmten Kurvenfolge wieder aufs Gas geht, ist entscheidend; je nach Geschwindigkeit dieser Kurve verhalten sich die Batterie und die Antriebseinheit hier anders als dort. Man versucht, all diese Dinge herauszufinden, was wir zuvor nie tun mussten", so der Australier, der betont: "Das sind keine offensichtlichen Dinge, nach denen man sucht."

Der McLaren-Fahrer schließt sich damit dem allgemeinen Frust darüber an, die neuen Autos und Regeln im Qualifying-Trimm zu bändigen - vor allem dann, wenn das Lupfen des Gaspedals und der Einsatz von Energie an verschiedenen Stellen einer Runde (selbst wenn man dadurch kurzzeitig langsamer wird) in der Summe zur schnellsten Gesamtrundenzeit führt.

Das heißt: Vollgas wird nicht mehr belohnt und kann im Zweifel sogar schädlich sein. Das ist einer der größten Kritikpunkte am Reglement, weil es dem Qualifying einiges von seinem Spektakel nimmt, weil die Piloten nicht mehr über eine Runde die ultimative Performance aus dem Auto kitzeln können.

"Normalerweise versuchen wir, hier etwas später zu bremsen oder all die gewöhnlichen Dinge zu tun, die ein Fahrer eben macht. Es ist anstrengend, weil es nicht so ist, als würde man einfach ein Auto ans Limit bringen, die Reifen spüren oder so etwas, wo das Feedback fast augenblicklich kommt und es ein sehr physisches Gefühl ist", sagt Piastri.

"All dieses neue Zeug muss man durch Trial and Error herausfinden, um zu wissen, ob man es richtig macht oder nicht. Es war hart und es wurde viel Energie darauf verwendet, aber das ist im Moment so ziemlich der Großteil der Rundenzeit."

Obwohl er es vorziehen würde, das Gaspedal im Qualifying voll durchzudrücken, akzeptiert er, dass der neue Ansatz der einzige Weg ist, um erfolgreich zu sein. Da jedoch rechtzeitig zum Großen Preis von Miami am nächsten Wochenende Regelanpassungen vorgenommen wurden - unter anderem wird die Grenze für die Energierückgewinnung von acht auf sieben Megajoule gesenkt -, hofft Piastri, dass dies zur Lösung des Problems beitragen kann.

Weniger Energierückgewinnung wird bedeuten, dass die 2026er-Autos zwar langsamer sein werden, aber es verringert die Notwendigkeit von Lift and Coast und Super-Clipping. Der entscheidende Vorteil dabei ist, dass es helfen sollte, das Qualifying wieder mehr ans Limit zu bringen. "Hoffentlich bedeuten diese Anpassungen, dass wir uns nicht mehr so intensiv auf solche Dinge konzentrieren müssen", so Piastri.

Vorheriger Artikel Drei Jahre in einem: Der irre Reifeprozess des Antonelli
Nächster Artikel ​​Formel-1-Traum statt IndyCar-Ruhm: Colton Herta erklärt warum

Aktuelle News