Zum Hauptinhalt springen

Kostenlos registrieren

  • Direkt zu Deinen Lieblingsartikeln!

  • Benachrichtigungen für Top-News und Lieblingsfahrer verwalten

  • Artikel kommentieren

Für Dich empfohlen

Antonelli glänzt in Spa: Toto Wolff und die Entwicklung des Mercedes-Juwels

Formel 1
Antonelli glänzt in Spa: Toto Wolff und die Entwicklung des Mercedes-Juwels

TV-Quoten Spa: Gute Zahlen bei Sky trotz Free-TV-Konkurrenz

Formel 1
Spa
TV-Quoten Spa: Gute Zahlen bei Sky trotz Free-TV-Konkurrenz

Die Freitagsfahrer der Formel 1 2026 in der Übersicht

Formel 1
Die Freitagsfahrer der Formel 1 2026 in der Übersicht

Sequel des F1-Films: "Aufregende Gespräche" hinter den Kulissen

Formel 1
Sequel des F1-Films: "Aufregende Gespräche" hinter den Kulissen

Alonso-Zukunft: Welche Auswirkungen hat Ungarn-Update bei Aston Martin?

Formel 1
Hungaroring
Alonso-Zukunft: Welche Auswirkungen hat Ungarn-Update bei Aston Martin?

Stefan Bradl: Laguna Seca und sein größter MotoGP-Erfolg

MotoGP
Stefan Bradl: Laguna Seca und sein größter MotoGP-Erfolg

Nach Problemen in Spa: Deployment-Sorgen bei George Russell?

Formel 1
Nach Problemen in Spa: Deployment-Sorgen bei George Russell?

BoP-Ärger und kuriose Reifentaktik bei BMW: "Es wird künstlich eingegriffen"

DTM
Norisring
BoP-Ärger und kuriose Reifentaktik bei BMW: "Es wird künstlich eingegriffen"

Piastri nach Barcelona ratlos: "Habe im Moment keine Antworten"

Oscar Piastri erlebt in Barcelona ein enttäuschendes Rennen, verliert massiv auf Norris und steht nach Platz fünf vor Rätseln

Piastri nach Barcelona ratlos: "Habe im Moment keine Antworten"

Oscar Piastri kämpfte in Barcelona mit der Pace

Foto: LAT Images

Oscar Piastri hat beim Großen Preis von Barcelona-Catalunya einen überraschend schwachen Auftritt erlebt. Der Vorjahressieger belegte zwar den fünften Platz und sammelte damit wichtige WM-Punkte, doch das Ergebnis spiegelt nur bedingt die tatsächliche Leistung wider.

Denn der Australier profitierte entscheidend von den Ausfällen von Andrea Kimi Antonelli und Charles Leclerc, die ihn in der Schlussabrechnung zwei Positionen nach vorne spülten. Auf der Strecke selbst konnte Piastri nie in den Kampf um das Podium eingreifen.

Stattdessen verlor er im Rennverlauf kontinuierlich Zeit auf die Spitze und insbesondere auf Teamkollege Lando Norris. Während Norris als Dritter ins Ziel kam und phasenweise sogar die Mercedes unter Druck setzen konnte, hatte Piastri mit völlig anderen Problemen zu kämpfen.

Am Ende betrug sein Rückstand auf den Stallgefährten rund 35 Sekunden - eine ungewöhnlich große Differenz innerhalb eines Teams, das in dieser Saison bislang meist auf Augenhöhe unterwegs war.

"Ich habe keine Antworten"

Entsprechend ernüchtert fällt Piastris Bilanz nach dem Rennen aus. Auf die Frage, ob er bereits verstanden habe, warum er im Vergleich zu Norris so viel Zeit verloren habe, muss der McLaren-Pilot passen. "Nicht wirklich", gibt er offen zu.

"Ich habe viele verschiedene Dinge ausprobiert und bin dabei auf viele unterschiedliche Probleme gestoßen." Vor allem Grip und Reifenmanagement seien zu einem permanenten Problem geworden.

"Ich hatte große Schwierigkeiten mit dem Grip und natürlich auch mit dem Reifenverschleiß", erklärt der Australier. "Im Moment habe ich keine Antworten. Später werden wir sicher einige Antworten finden, aber ich bin überrascht, dass ich so große Probleme hatte."

Set-up spielte laut Piastri kaum eine Rolle

Naheliegend war die Frage, ob größere Unterschiede beim Set-up zwischen den beiden McLaren-Piloten für die unterschiedliche Performance verantwortlich gewesen sein könnten. Doch diesen Ansatz weist Piastri weitgehend zurück. "Es gab kleinere Unterschiede, aber nichts Großes", betont er.

Damit deutet wenig darauf hin, dass Norris schlicht das bessere Auto zur Verfügung hatte. Vielmehr scheint McLaren vor einer komplexeren Analyse zu stehen. Denn Piastri berichtet von einem Rennen, in dem praktisch jede Anpassung neue Schwierigkeiten mit sich brachte.

"Es gab hier und da ein paar Runden, die sich etwas besser angefühlt haben", schildert er. "Aber das wurde normalerweise einige Runden später wieder bestraft." Mit anderen Worten: Verbesserungen auf kurze Sicht führten offenbar dazu, dass die Reifen anschließend stärker abbauten oder neue Balanceprobleme entstanden.

"So war es einfach kein leichter Nachmittag", fasst der Australier zusammen.

Kleine Lichtblicke mit großem Preis

Dabei gab es durchaus Momente, in denen Piastri glaubte, einen Weg aus seinen Problemen gefunden zu haben. Allerdings erwiesen sich diese Phasen stets als trügerisch. Immer wenn sich das Auto etwas besser anfühlte, zahlte er dafür kurze Zeit später einen hohen Preis.

Das deutet darauf hin, dass McLaren im Rennen möglicherweise in einem sehr schmalen Arbeitsfenster unterwegs war. "Alles, worauf ich hoffen kann, ist, dass wir verstehen, warum es so schwierig war", sagt Piastri.

Immerhin blieb aus sportlicher Sicht ein gewisser Schadensbegrenzungseffekt erhalten. "Die Punkte, die wir heute geholt haben, sind immer noch ordentlich", erklärt er. "Aber natürlich hätte ich mir eine deutlich stärkere Performance gewünscht."

Ferrari macht McLaren zusätzlich das Leben schwer

Interessant ist zudem Piastris Einschätzung zur Konkurrenzsituation. Nach Monaco waren viele Beobachter davon ausgegangen, dass Barcelona wieder ein Wochenende werden würde, an dem McLaren deutlich stärker auftritt. Zumindest teilweise traf das auch zu.

Norris qualifizierte sich relativ weit vorne, fuhr auf das Podium und wirkte phasenweise so schnell wie die Spitze. Für Piastri verlief das Wochenende jedoch deutlich komplizierter. "Im Qualifying waren wir definitiv viel näher dran", betont er. Im Rennen habe sich das Kräfteverhältnis jedoch verändert.

"Lando konnte die Mercedes angreifen", sagt Piastri. "Ich denke aber, dass Ferrari an diesem Wochenende ganz klar einen großen Schritt nach vorne gemacht hat." Die Scuderia habe bereits vor den jüngsten Updates zu den stärksten Teams in schnellen Kurven gezählt.

"Auch ohne die Upgrades waren sie immer unglaublich schnell in den Kurven", erklärt der McLaren-Pilot. Genau dieser Vorteil habe sich unter den Bedingungen von Barcelona besonders stark bemerkbar gemacht. "An einem Tag wie heute, an dem man viel Abtrieb und Grip braucht, um die Reifen zu schützen, war das ein großer Vorteil", analysiert Piastri.

Vorheriger Artikel Nächste Pleite für Charles Leclerc: Aus in Barcelona
Nächster Artikel Lewis Hamilton rechnet nach erstem Ferrari-Sieg mit seinen Kritikern ab

Aktuelle News