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Piero Ferrari kritisiert Formel 1: Zu hohe Ausgaben für zu wenig Show

Piero Ferrari, der Sohn von Teamgründer Enzo Ferrari, kritisiert die Formel 1: Die TV-Übertragung und die Geheimniskrämerei der Teams sind ihm ein Dorn im Auge

Piero Ferrari kritisiert Formel 1: Zu hohe Ausgaben für zu wenig Show

Die technologisch hochentwickelte Formel 1 hat ein Problem mit ihrer Außendarstellung. Dieser Ansicht ist Piero Ferrari, der einzige noch lebende Sohn von Firmengründer Enzo Ferrari. Der Italiener kritisiert vor allem die Fernsehübertragung des Sports und fordert ein Umdenken. Denn die hohen Ausgaben seien aufgrund der schwachen Präsentation des Produkts nicht gerechtfertigt, so der Italiener.

"Aufgrund der Pandemie kann man die Formel 1 nur noch über das Fernsehen verfolgen", weiß Ferrari im Interview mit 'Motorsport-Total.com' um die Schwierigkeiten, die der Sport derzeit durchlebt. "Wir haben die schnellsten Autos der Geschichte, doch die TV-Bilder schaffen es nicht, diese Sensation nach Hause zu liefern."

Ferrari kritisiert konkret die Fernsehübertragungen, die seiner Meinung nach nicht jene Faszination beim Publikum auslösen, wie ein Besuch an einer echten Rennstrecke. "Da gibt es einen Unterschied, was bei den Menschen ankommt."

Zwar fahren die heutigen Topstars mit mehr als 330 km/h Spitzengeschwindigkeit Rad an Rad, die TV-Bilder würden diesen Nervenkitzel allerdings nicht transportieren können, so Ferrari. "Man hat nicht das Gefühl, dass sie schneller sind als die Formel 2."

Daher fragt er sich: "Warum also große Summen in [technische] Lösungen investieren, die nur wenig zur Show beitragen?" Und noch eine Tatsache stört Ferrari in dieser Debatte: Die Geheimniskrämerei der Teams in technischen Fragen. "Kann man mir erklären, welchen Sinn das alles ergibt?"

Nachsatz: "Natürlich sind manche Ideen durch Patente gedeckt. Aber wir geben horrende Summen aus und halten dann alles unter Verschluss." Diese Paranoia ist auch in der Vorbereitung auf die Saison 2021 gut erkennbar.

Red Bull zeigt kein Foto vom neuen RB16B in Action, Mercedes versteckt ebenso technische Details vor den gierigen Augen der Konkurrenz. Ferrari wünscht sich, dass technische Innovationen nicht versteckt, sondern den Fans ansprechend erklärt werden.

Er steht noch regelmäßig im Austausch mit Ex-Zampano Bernie Ecclestone. Und die beiden Männer sind sich einig: "Die Formel 1 muss wieder ein Sport werden, der eine Show bietet, die die Fans unterhält. Wir haben sehr schnelle Autos mit sehr fortschrittlicher Technologie, aber weiß jemand davon?"

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Rennserie Formel 1
Teams Ferrari
Urheber Maria Reyer