Pierre Gasly: Erstmals mit einem Reifensatz durch Q2 gekommen

Pierre Gasly unterstrich im Qualifying in Spielberg seine herausragende Form und fuhr in Reihe drei, nur die Power-Unit macht Sorgen

Pierre Gasly: Erstmals mit einem Reifensatz durch Q2 gekommen

Für Pierre Gasly und AlphaTauri war das Qualifying zum Steiermark-Grand-Prix der Formel 1 ein voller Erfolg. Zum zweiten Mal an den vergangenen drei Wochenenden schafften es sowohl Gasly als auch Teamkollege Yuki Tsunoda in Q3, wenngleich der Japaner wegen eines Vorfalls mit Valtteri Bottas Strafe drei Plätze zurückgestuft wurde und nur von Platz elf startet.

Gasly aber wird das Rennen von Platz sechs aus in Angriff nehmen und untermauerte seine derzeit fantastische Form. Im teaminternen Qualifying-Duell steht es 8:0 für den Franzosen, in Spielberg landete er in der Zeitenliste direkt hinter Red-Bull-Pilot Sergio Perez, dessen Cockpit Gasly gerne wiederbekommen würde und der das zuletzt auch deutlich machte.

"Ich bin wirklich glücklich, dass wir dort stehen. Wir wussten, dass es kein einfacher Tag wird, nachdem wir das zweite Training verpasst haben", erklärt Gasly. Am Freitagnachmittag konnte der 25-Jährige wegen eines Problems an der MGU-K der Power-Unit keine einzige Runde drehen. Umso höher ist seine Leistung im Qualifying einzuordnen.

Gasly: Wir leisten einfach gute Arbeit

So musste AlphaTauri das gesamte Programm, das eigentlich für das zweite Freie Training gedacht war, am Samstagmorgen abspulen. Im Qualifying gelang dem Team und Gasly dann ein kleiner Meilenstein. "Wir haben es mit nur einem Reifensatz in Q2 in Q3 geschafft. Das ist uns nie zuvor gelungen. Das zeigt einfach, welch gute Arbeit wir leisten", strahlt Gasly.

Dabei ist Rang sechs in Spielberg nicht einmal sein bestes Quali-Ergebnis in diesem Jahr. In Baku etwa war er bereits Vierter, in Bahrain und Imola jeweils Fünfter. Die Konstanz ist Trumpf bei Gasly. "Auf eine Runde kann ich wirklich pushen und eine gute Performance aus dem Auto herausholen. Aber sonntags haben wir beim Reifenabbau noch etwas zu kämpfen", erklärt Gasly.

Einziger Wermutstropfen ist das Thema Power-Unit. Nach den Problemen im zweiten Training entschied sich das Team dazu, die MGU-K zu tauschen. Gasly erhielt bereits die dritte neue in diesem Jahr und hat damit schon am achten von mutmaßlich 23 Wochenenden das erlaubte Limit erreicht. Die nächste neue MGU-K würde eine Strafversetzung nach sich ziehen.

Die streikende Komponente soll jetzt genauer untersucht werden, danach wird entschieden, ob sie im Saisonverlauf noch eingesetzt werden kann. "Wenn wir sie wieder einsetzen können, mache ich mir keine Sorgen. Aber momentan habe ich noch nicht alle Antworten. Wir müssen abwarten, wenn wir nach dem Wochenende alle Details kennen", sagt Gasy.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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