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Pierre Gasly: Habe nicht wegen Briatore bei Alpine unterschrieben

Pierre Gasly erklärt, wieso er sich für die Zukunft an Alpine gebunden hat, und sagt, dass es nichts mit Flavio Briatore zu tun hatte

Pierre Gasly: Habe nicht wegen Briatore bei Alpine unterschrieben

"Ich bin ein positiver Mensch und heiße definitiv jeden willkommen, der positiv zum Team beiträgt", sagt Pierre Gasly und spricht damit die jüngste Verpflichtung von Flavio Briatore an, der als Berater helfen soll, Alpine wieder in Richtung Spitze zu führen.

"Er hat sehr klare Vorstellungen und Ambitionen und hat mit dem Team schon gewonnen und gearbeitet", sieht er die Vorteile des Italieners. "Er freut sich sehr darauf, all diese Zutaten mit nach Enstone zu bringen."

Der Zeitpunkt spricht Bände: Nur wenige Tage nachdem Briatore von Alpine verpflichtet wurde, hat Gasly seinen Vertrag mit den Franzosen um mehrere Jahre verlängert. Doch dass Briatore dabei eine Rolle gespielt habe, verneint Gasly.

 

"Nein, Flavio hatte keinen Einfluss", winkt er ab. "Wir hatten in den vergangenen Monaten lange Gespräche, und es war einfach an der Zeit, mich für die Zukunft festzulegen. Und ich freue mich, weiter beim Team zu bleiben und etwas Stabilität in meiner Karriere zu haben."

Alpine sei dabei immer Gaslys Priorität gewesen, auch wenn er durchaus Möglichkeiten gehabt hätte, bei anderen Teams unterzukommen. Er möchte es mit Alpine nach vorne schaffen und glaubt an das "große Potenzial" des Rennstalls, bei dem er auch "positive Zeichen" sehe - nicht nur auf der Strecke, sondern auch in der Fabrik.

"Ich habe die Entwicklung für 2026 intensiv verfolgt, was für mich das Wichtigste für meinen nächsten Vertrag war, weil wir neue Regeln bekommen werden", so Gasly. Er habe in den vergangenen Monaten stark darauf geachtet, wie die Dynamik in der Fabrik ist, auch wenn es derzeit auf der Strecke nicht läuft wie gewünscht.

Interesse von Luca de Meo wichtig

Und worauf er auch geachtet hat: "Das Team hat vom ersten Tag an großes Interesse gezeigt, mit mir zu arbeiten, und das war mir sehr wichtig. Ich will mit Leuten arbeiten, die alles tun, um dich an Bord zu haben."

Da geht es vor allem um Teamchef Bruno Famin und Geschäftsführer Luca de Meo, mit denen Gasly laut eigener Aussage ein gutes Verhältnis habe und die klare Ziele verfolgen. "Ich mag Lucas Ambition und wo er das Team in den kommenden Jahren hinbringen möchte. Ich vertraue seinem Management und freue mich darauf, Teil des Projektes zu sein", so der Franzose.

De Meo habe auch eine große Rolle dabei gespielt, Gasly von den Plänen für 2026 zu überzeugen. "Weil natürlich jeder verteidigt, was er 2026 haben wird", weiß er. "Darum hat es auch etwas länger gedauert, bevor ich meine Entscheidung getroffen habe."

Und noch gibt es ja einige Fragezeichen über dem Commitment und der Zukunft bei Alpine. Gerüchten zufolge könnte man das Motorenprojekt für 2026 aufgeben und ein Kundenteam werden, was natürlich neue Zweifel am Engagement der Franzosen in der Formel 1 mit sich bringt.

Doch Gasly betont, dass de Meo ihm klargemacht habe, dass er mit Alpine zu 100 Prozent der Formel 1 verschrieben sei. "Von meiner Seite gab es daher nie ein Fragezeichen. Ich weiß, wie engagiert sie als Marke sind, wie sehr sie an das Team glauben und wie sehr sie die Jungs in Enstone und Viry schätzen", sagt er.

Teamkollege? Der Schnellste, bitte!

Die nächste Frage wird sein, wer Teamkollege von Gasly 2025 werden wird. Kandidaten dafür gibt es viele, darunter auch Mick Schumacher, dessen Chancen mit der Ankunft von Flavio Briatore nicht unbedingt schlechter geworden sein dürfen.

Danach gefragt, sagt Gasly, dass es ihm prinzipiell egal sei, wer neben ihm fährt. Aber: "Von meiner Seite ist klar, dass ich den Schnellsten möchte. Ich möchte immer die beste Messlatte. Esteban [Ocon] ist stark, und hoffentlich können wir ihn durch den stärksten und schnellsten Fahrer ersetzen."

"Ich glaube, das Team, hat gute Optionen, und ich möchte einfach den Schnellsten."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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