Pierre Gasly: Halo führt zu "eingeschränkter Sicht auf die Startampel"

Pierre Gasly hat weitere Kritik an der Halo-Vorrichtung der Formel 1 geübt, die im Jahr 2018 eingeführt werden soll. Er sagte, dass sie die Sicht auf die Startampel blockieren würde.

Der Franzose ist neben Kimi Räikkönen und Sebastian Vettel der einzige Pilot, der die Halo-Vorrichtung testen durfte. In Silverstone fuhr er im Red-Bull-Boliden einige Runden mit dem Cockpitschutz.

"Auf manchen Strecken kann es zu Problemen, wie eine eingeschränkte Sicht auf die Startampel, kommen", sagte er gegenüber Motorsport.com. "Es gibt einige Dinge, die sie noch bedenken müssen."

"Ich bin seit dem Beginn meiner Karriere immer Fahrzeuge mit offenen Cockpits gefahren. Ich saß nie in GT-Fahrzeugen. Für mich waren Einsitzer immer so wie sie heute sind."

"Die Vorrichtung ist nicht genau im Blickfeld, denn meistens schaut man auf den Scheitelpunkt oder Bremspunkt. Aber man fühlt sie um sich herum und das ist ein wenig merkwürdig."

Bildergalerie: Pierre Gasly beim Test in Silverstone

"Fakt ist, dass es sich im Vergleich zu dem was ich bisher gefahren bin, anders anfühlte."

Es ist möglich, dass die Aussagen von Gasly teilweise dazu geführt haben, dass Halo erst im Jahr 2018 eingeführt wird und weitere Tests geplant wurden.

Auf die Frage, ob seine Stimme als GP2-Fahrer Gewicht hatte, antwortete er: "Auf jeden Fall! Wenn ich mit meinem kleinen Erfahrungsschatz helfen kann, ist es gut."

"Ich habe mich sehr gefreut, dass ich es testen durfte. Immerhin weiß ich wie sich das Auto mit Halo anfühlt, wenn die Vorrichtung eines Tages eingeführt wird."

Mit Informationen von Jamie Klein

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