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Pierre Gasly lässt in Shanghai aufhorchen: Bestätigt Doppel-P7 Alpine-Aufwind?

Nach dem Saison-Stotterstart scheint Alpine in China etwas gefunden zu haben: Gasly bestätigt in der Qualifikation seinen 7. Platz aus der Sprint-Qualifikation

Eintagsfliege oder Aufwärtstrend? Gasly mit Alpine erneut auf P7

Aufwind bei Alpine? Pierre Gasly zeigt sich nach der Qualifikation in Shanghai zufrieden

Foto: Getty Getty

In Melbourne redete man nach der Qualifikation noch von einem Auftakt, den man sich so nicht erhofft hatte. Schadensbegrenzung in Form eines Punkts konnte Pierre Gasly dann zumindest im Rennen abliefern. In China scheint Alpine jedoch etwas gefunden zu haben, das an die Testfahrten in Bahrain anknüpft und aufhorchen lässt.

In Shanghai konnte Gasly seine gute Form aus dem Sprint-Qualifying bestätigen und landete in der Qualifikation zum Großen Preis von China erneut auf Platz 7. Damit platzierte sich der Franzose noch vor den beiden Red-Bull-Piloten. Im Gegensatz zum Sprint, bei dem der Alpine-Pilot auf Rang 11 zurückrutschte, habe das Team auch mit Blick auf den Sonntag einige Änderungen vorgenommen.

"Wir fahren jetzt mit deutlich mehr Frontflügel. Das hilft uns hoffentlich auch morgen. Das gestrige Qualifying lief gut, aber das Rennen heute Morgen war eher eine Enttäuschung, weil uns die Reifen viel zu schnell eingebrochen sind", so Gasly nach der Session.

Alpine-Formkurve hebt die Stimmung

"Für die gesamte Mannschaft ist es absolut ermutigend zu sehen, dass wir in manchen Sessions das viertschnellste Team im Feld sind", äußert der Franzose zufrieden. Ist das also der wahre Alpine-Speed, den wir in China zu Gesicht bekommen?

Der 30-Jährige ist sich sicher: "Wenn wir jetzt sofort wieder in Melbourne fahren würden, stünde ich dort im Q3 und würde vermutlich auch im Rennen deutlich weiter vorne mitmischen." Dort habe das Team "extrem viele Daten verarbeiten" müssen.

"An diesem Wochenende haben wir definitiv einen Schritt nach vorne gemacht", erläutert Gasly weiter. "Gar nicht mal durch neue Teile, sondern einfach durch kleine Feineinstellungen am Set-up. Wir merken, dass die Grundschnelligkeit da ist, wissen aber auch, dass in unserem aktuellen Paket noch jede Menge ungenutztes Potenzial schlummert."

Alpine darf "Anschluss nicht verlieren"

Auch wenn es im Mittelfeld knapp ist, sei der Blick nach vorne besonders ermutigend: "Wenn man sich den Rückstand nach vorne ansieht - drei Zehntel auf McLaren - dann sind die nicht meilenweit weg."

Dennoch tritt Gasly auf die Euphoriebremse: "Die Entwicklungsschlacht wird in dieser Saison rasend schnell voranschreiten." Deshalb sei es extrem wichtig, "ein hohes Entwicklungstempo" vorzulegen. "Wir müssen sicherstellen, dass wir für den Rest des Jahres den Anschluss an diesen Zug nicht verlieren."

Ob es nun der Anfang einer Reise ist oder nur ein kurzes Funkeln aufgrund streckenspezifischer Eigenheiten: Bei Alpine tut sich auch in Sachen Motivation etwas. "Ich fühle mich definitiv wieder lebendiger, das macht richtig Laune", erzählt der Alpine-Pilot, dem vermutlich noch immer das Debakeljahr 2025 in den Knochen steckt. "Dennoch liegt noch ein gewaltiger Berg Arbeit vor uns. Das war jetzt nur eine einzige Session."

Gasly will den vorderen Teams "auf die Pelle rücken"

Sein Teamkollege Franco Colapinto kann das scheinbare Potenzial des Alpine derzeit noch nicht herauskitzeln. Zweifel bleiben, ob der Franzose den Boliden einfach nur besser über dessen eigentliches Limit hinaus bewegen kann. Diese Fragen sind für den französischen Rennstall aber auch völlig egal, wenn denn das Ergebnis stimmt.

Deshalb sei das klare Ziel, nach hinten ein kleines Polster aufzubauen. Alpine schreckt aber auch nicht davor zurück, schon ein Rennwochenende nach dem Stotterauftakt größere Ziele zu definieren. Gasly wolle "den Teams vor uns auf die Pelle rücken und im Idealfall direkt in diesen Kampf eingreifen." "Ob uns das am Ende gelingt?", übernimmt der 30-Jährige prompt selbst die noch ausstehende Frage: "Keine Ahnung."

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