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Pierre Gasly mit klarer Forderung: ​​Alpine sollte im Sommer auf Ferrari-Niveau sein

Pierre Gasly zieht eine zufriedenstellende Bilanz: Der Alpine A526 scheint aktuell auf allen Streckentypen zu funktionieren - Nun sind McLaren und Ferrari das große Ziel

Pierre Gasly mit klarer Forderung: ​​Alpine sollte im Sommer auf Ferrari-Niveau sein

Pierre Gasly will den Kampf mit McLaren und Ferrari aufnehmen

Foto: LAT Images

Pierre Gasly kann mit den ersten drei Formel-1-Rennen der neuen Saison durchaus zufrieden sein: Nach einem durchwachsenen Auftakt in Australien, wo er nur einen WM-Punkt sammeln konnte, präsentierte sich Alpine in China und Japan als viertstärkste Kraft hinter Mercedes, Ferrari und McLaren.

Das große Ziel ist daher klar: Alpine möchte weitere Fortschritte erzielen und den Kampf mit den großen Teams aufnehmen. Ob das schon beim nächsten Rennen in Miami (3. Mai) möglich ist? "Nein, das wird nicht im Laufe eines Monats passieren", spielt Gasly auf die bevorstehende Pause an.

"Aber ich würde uns nach der Sommerpause gerne etwas mehr als ernsthaften Akteur in dieser Gruppe mit McLaren und Ferrari sehen", stellt der Franzose eine klare Forderung an sein Team. "Ich glaube, im Moment ist der Abstand noch zu groß, als dass ich wirklich an diesem Kampf teilnehmen könnte."

Doch beim Großen Preis von Japan fehlten Gasly am Ende immerhin nur sieben Sekunden auf Ferrari-Pilot Lewis Hamilton. "Sieben Sekunden über 28 Runden", grübelt der 30-Jährige, "das sind etwa drei bis vier Zehntel, und genau da müssen wir aktuell ansetzen."

Gasly räumt Schwächen am Alpine A526 ein

Zwar sprach der Franzose bereits "vom besten Auto seiner bisherigen Karriere", doch ganz zufrieden war er mit seinem Rennen in Japan nicht. "Das Auto ist etwas schwierig, ich habe mich nicht so wohlgefühlt wie [am Samstag], hatte ein bisschen Probleme in den schnellen Passagen, was wir im Moment als eine unserer Schwächen kennen."

"Wir wissen, was wir verbessern müssen, und das ist gut", zeigt sich der Alpine-Pilot zuversichtlich, dass eine schnelle Lösung für die derzeitigen Schwächen des A526, der immerhin von der Mercedes-Antriebseinheit befeuert wird, möglich scheint.

"Wir wissen, dass wir uns um die Power-Unit keine Sorgen machen müssen", sagt Gasly mit einem zufriedenen Grinsen. "Wir müssen das Beste aus dem herausholen, was da ist, und uns einfach auf unser Chassis und unsere Arbeit konzentrieren. Ich denke, wir haben ein gutes Paket, wir müssen es nur besser machen."

"Ein deutlicher Unterschied zum letzten Jahr"

Dann könnten Ferrari und McLaren tatsächlich in Reichweite sein, glaubt der Alpine-Pilot. "In China war ich im Qualifying Siebter, im Rennen der Beste hinter den Top 3", erinnert er an das starke Ergebnis in Shanghai. "Wir hatten die Pace, um hinter den Top 3 zu sein."

Auch in Japan zeigte Alpine seine Stärke als viertbestes Team. "Ich bin einfach zufrieden, weil das Auto auf allen Streckentypen zu funktionieren scheint", resümiert Gasly nach den ersten drei Rennen der neuen Saison. "Ich denke, das gibt definitiv einen guten Schub fürs Selbstvertrauen."

"Ich war noch nicht im Werk, aber hoffentlich genießen es alle dort, uns um solche Positionen kämpfen zu sehen. Das ist ein deutlicher Unterschied zum letzten Jahr. Hoffentlich gibt das den nötigen Schub, um die Arbeit weiter voranzutreiben und uns in den kommenden Monaten in eine noch bessere Verfassung zu bringen."

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