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Pilotversuch in Imola: Formel 1 testet neues Qualifyingformat

Um in Zukunft Reifen und damit auch Kosten zu sparen, könnte die Formel 1 bereits in Imola einen leicht veränderten Qualifyingmodus testen

Pilotversuch in Imola: Formel 1 testet neues Qualifyingformat

Die Formel 1 hat sich offensichtlich dazu entschieden, 2023 ein neues Qualifyingformat zu testen. Dabei geht es weniger um den sportlichen Modus als vielmehr um die Kosten auf Seiten des Reifenherstellers Pirelli, die durch die Veränderungen reduziert werden könnten.

Konkret geht es darum, die Anzahl der Reifensätze zu verringern, die die Teams an einem Rennwochenende verwenden dürfen. Das würde bei Pirelli Produktions- und Transportkosten einsparen und nebenbei bemerkt auch den CO2-Fußabdruck reduzieren, weil weniger Material um die Welt transportiert werden muss.

Laut 'Motorsport.com Italien', einer Schwesterplattform von Motorsport-Total.com & Formel1.de im Motorsport Network, ist eine Reduktion von 13 auf 11 Reifensätze angedacht. Diese soll beim Grand Prix der Emilia-Romagna (19. bis 21. Mai 2023) erstmals getestet werden, in Kombination mit einem neuen Qualifyingformat, das die Reduktion erst möglich machen würde.

Derzeit können Fahrer und Teams frei darüber entscheiden, welche Reifenmischungen sie in den drei Segmenten des Qualifyings verwenden. Im Zuge des Pilotversuchs dürften in Q1 nur noch harte Reifen (Hard) verwendet werden, in Q2 nur noch mittelharte (Medium) und in Q3 nur noch weiche (Soft). Nur bei Regen bliebe die Reifenwahl frei.

Insgesamt stehen pro Auto und Wochenende dann nur noch drei Sätze Hard, vier Sätze Medium und vier Sätze Soft zur Verfügung. Sechs Sätze sind für das Qualifying vorgesehen, fünf für Trainings und Rennen.

Die Strecken, auf denen das neue Format ausgetestet werden soll, wurden noch nicht offiziell benannt. Laut Informationen von Motorsport Network wird die Premiere aber in Imola stattfinden. Einen zweiten Versuch soll es dann kurz vor der August-Sommerpause geben, damit in den rennfreien Wochen im Hinblick auf 2024 Informationen gesammelt und ausgewertet werden können.

2024 könnte das neue Qualifyingformat den bisherigen Modus dann komplett ablösen, sofern sich das Format bei den Pilotversuchen bewährt.

Voraussichtlich würde die neue Reifenvorschrift dazu führen, dass die Teams im zweiten und dritten Freien Training je einen Satz Soft einsetzen, um für Q3 zwei frische Soft-Sätze zur Verfügung zu haben.

Teams, die es nicht in Q3 schaffen, hätten somit zwei Soft-Reifensätze mehr für das Rennen, was auf einigen Strecken einen kleinen Wettbewerbsvorteil darstellen könnte. Aus Sicht der Formel-1-Macher ein vernachlässigbarer Kollateralschaden, schließlich würde dadurch womöglich das Feld zumindest im Rennen noch enger zusammenrücken.

Pirellis Vertrag als Alleinreifenhersteller der Formel 1 endet 2024. Die FIA hat erst diese Woche erklärt, dass in den nächsten Wochen die Ausschreibung für den Reifenvertrag von 2025 bis 2027 beginnen soll.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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