Pirelli-Sportchef schlägt revolutionären Formel-1-Kalender vor

Pirelli-Sportchef Paul Hembery will die Lösung gefunden haben, wie die Formel 1 wieder ein Publikumsmagnet werden kann. Doch dazu, so meint der Brite, muss die Rennserie ganz neue Wege gehen.

Laut Hembery könnte das bedeuten, dass sich die Formel 1 vom bisherigen und traditionellen Rennkalender verabschieden muss. Ihm schweben vielmehr drei regionale Formel-1-Serien vor, die am Jahresende einen Weltmeister küren.

Das erste Saisondrittel würde nach Hemberys Ansatz die Region Asien mit Australien umfassen. Im zweiten Drittel würde die Formel 1 in Europa fahren, am Ende kämen Nord-, Mittel- und Südamerika als letztes Drittel.

„Damit“, so sagt Hembery im Guardian, „würden wir mehr Interesse für die Formel 1 generieren – vor allem in Amerika.“ Denn wenn gleich ein Drittel aller Rennen in der Region ausgetragen würden, kämen die Fans automatisch mehr mit der Formel 1 in Berührung.

„Das große Problem der Formel 1 sind doch die TV-Zeiten“, sagt Pirelli-Sportchef Hembery. „Sie orientieren sich an Europa, sodass Amerikaner unheimlich früh aufstehen müssen, wenn sie mal die Formel 1 sehen wollen.“

Das will Hembery mit seinem Vorschlag ändern. „Wir haben schon den Sound verloren, der immer ein wichtiges Merkmal der Formel 1 war. Und inzwischen ist der Sport technisch viel zu kompliziert. Außerdem sind die Kosten rasant angestiegen.“

„Was wir also tun müssen, ist ein für die Öffentlichkeit interessantes Produkt anzubieten. Denn die Leute wollen Überholmanöver und spannende Zweikämpfe sehen.“

Der neue dreigeteilte Rennkalender könnte eine Trendwende herbeiführen, glaubt Hembery. Er wird nun an höchster Stelle Werbung dafür machen: „In Kürze spreche ich mit Bernie Ecclestone über dieses Thema.“ Und dann wird die Idee vielleicht bald Realität…

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