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Foto: Pirelli

Formel-1-Reifenlieferant Pirelli hat in Magny-Cours einen zweitägigen Test absolviert. Der italienische Hersteller konzentrierte sich auf der künstlich bewässerten Strecke auf die Entwicklung seiner Reifen für nasse Bedingungen. Alpine-Fahrer Pierre Gasly fuhr insgesamt 104 Runden und legte dabei rund 900 Kilometer zurück.

Bei Umgebungstemperaturen von 20 Grad Celsius und Streckentemperaturen von bis zu 29 Grad erzielte Gasly zwei Bestzeiten: 1:37.816 Minuten auf Regenreifen am ersten Testtag sowie 1:31.457 Minuten auf Intermediates am zweiten.

Zum Vergleich: Der aktuelle Formel-1-Rundenrekord stammt aus der Saison 2004 und liegt bei 1:15.377 Minuten - aufgestellt von Michael Schumacher beim Grand Prix von Frankreich im Ferrari F2004, allerdings unter trockenen Bedingungen.

Unklar bleibt, welches Testfahrzeug Alpine für Gasly eingesetzt hat. Pirelli machte dazu keine Angaben und veröffentlichte ungewöhnlicherweise auch keine Bilder der Probefahrten. Der Reifenhersteller erklärte lediglich, die ehemalige Grand-Prix-Strecke sei "einheitlich" bewässert worden, "um optimale Bedingungen für beide Regenreifen-Sorten zu schaffen". (Übersicht: Die Rennreifen der Formel-1-Saison 2026)

Der Circuit de Nevers bei Magny-Cours richtete von 1991 bis 2008 insgesamt 18-mal den Grand Prix von Frankreich aus. Schumacher ist mit acht Erfolgen der Rekordsieger, Ferrari mit ebenfalls acht Siegen der erfolgreichste Konstrukteur. Neben Michael Schumacher haben in Magny-Cours auch Heinz-Harald Frentzen (1999, für Jordan) und Ralf Schumacher (2003, für Williams) gewonnen. (Mehr dazu in der Formel-1-Datenbank!)

Bereits in einem Monat folgt der nächste Pirelli-Reifentest: Dienstag und Mittwoch nach dem Grand Prix von Barcelona-Catalunya sollen der Entwicklung von Trockenreifen gewidmet sein. Welche Mischungen zum Einsatz kommen und welche Teams an den neuerlichen Testfahrten beteiligt sind, ist bislang nicht bekannt.

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