Pläne für Sprints 2022: Formel 1 zieht Bahrain-"Oval" in Erwägung

Die Pläne für die Formel-1-Sprints 2022 nehmen Formen an - In Bahrain könnte für das kurze Rennen die alternative Streckenvariante zum Einsatz kommen

Pläne für Sprints 2022: Formel 1 zieht Bahrain-"Oval" in Erwägung

Noch ist nicht fix, wie viele Sprintqualifyings es in der Formel-1-Saison 2022 geben und wo diese stattfinden sollen. Doch erste Ideen bahnen sich bereits ihren Weg an die Öffentlichkeit. Demnach sind 2022 sechs Ausgaben angedacht.

In diesem Jahr wurde drei Sprintqualifyings in Silverstone, Monza und Interlagos ausgetragen. Die Anzahl würde sich also verdoppeln. Und wie am vergangenen Rennwochenende durchsickerte, sind Bahrain, Imola, Montreal, Österreich, Zandvoort und Interlagos die bevorzugten Strecken für die Formel-1-Sprints 2022.

Zu den laufenden Gesprächen mit den Teams gehört auch die Idee, die Sprints zu eigenständigen Veranstaltungen zu machen. Das bedeutet, dass sie zwar in die Wertung eingehen, aber nicht die Startaufstellung für das Sonntagsrennen bestimmen.

Sollte dieser Idee grünes Licht gegeben werden, könnte die Formel 1 das Format der kürzeren Rennen am Samstag zusätzlich anpassen. In dem Zusammenhang gibt es laut Informationen von 'Motorsport.com' auch Gespräche darüber, den ersten Sprint in Bahrain auf einem anderen Streckenlayout auszutragen.

Der Plan wäre, das Training und das Qualifying am Freitag auf der normalen Grand-Prix-Strecke zu fahren, das Rennen am Samstag auf der "Outer Track", also der Oval-Alternative, und das Hauptrennen am Sonntag wieder auf der Standard-Strecke.

Der Oval-Kurs wurde für den Grand Prix von Sachir, das zweite von zwei Rennen in Bahrain, im Jahr 2020 verwendet und erwies sich als Glücksgriff, da es für Spannung und Dramatik sorgte, als Sergio Perez seinen ersten Formel-1-Sieg einfuhr.

Obwohl die Idee eines Sprints auf dem äußeren Layout des Bahrain International Circuit im Moment nur eine Überlegung ist, stehen die Streckenchefs der Idee offen gegenüber.

Scheich Salman Bin Isa Al-Chalifa sagt zwar, die Angelegenheit sei noch nicht mit der Strecke besprochen worden, aber er rechnet damit, dass es funktionieren könnte. "Theoretisch ist es möglich, und wir werden alles unterstützen, was die Formel 1 von uns verlangt", versichert er gegenüber 'Motorsport-Total.com'.

Al-Chalifa vergleicht das Vorhaben mit 2020, "als wir gebeten wurden, zwei Rennen auszurichten", erinnert er sich. "Wir hatten den Außenkurs und wir haben ihn genutzt. Also ja, wir würden das unterstützen. Aber bei so etwas gibt es immer offene Fragen. Ich werde also erst einmal abwarten, wie das diskutiert wird."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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