Probleme bei Red Bull: Darum kam Max Verstappen kaum zum Fahren

Max Verstappen und Sergio Perez konnten im zweiten Training zusammen nur 21 Runden fahren, machen sich aber für den Rest des Wochenendes wenig Sorgen

Probleme bei Red Bull: Darum kam Max Verstappen kaum zum Fahren
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Obwohl er im zweiten Training nur acht Runden fahren konnte, macht sich Max Verstappen noch keine Sorgen über den Rest des Wochenendes in Singapur. Der Niederländer stand am Abend lange in der Garage und konnte insgesamt nur zwei Runs fahren. Trotzdem landete er in der Endabrechnung auf dem vierten Rang.

"Im ersten Training hat das Auto recht gut funktioniert, aber dann wollten wir im zweiten Training ein paar Dinge ausprobieren, die etwas länger gedauert haben, bis wir sie geändert haben", sagt er. "Und als wir noch einmal etwas anderes versucht hatten, hat es wieder eine Weile gedauert, bis wir das geändert haben", erklärt er seine lange Standzeit in der Garage.

"Von daher kamen wir nicht viel zum Fahren, und ich denke nicht, dass unsere Leistung in FT2 repräsentativ ist. Wir haben noch eine Menge Raum zur Verbesserung", so das Geburtstagskind, das am Freitag 25 Jahre alt geworden ist.

Dass er dadurch am Abend keinen Longrun fahren konnte, spiele laut ihm aber keine Rolle. "Das Wichtigste ist eh, dass du über eine Runde schnell bist", weiß er, dass es in Singapur vor allem auf das Qualifying ankommt. "Wir analysieren viele Dinge, und ich habe im ersten Training einen kleinen Longrun gefahren, von daher wird es nicht das Ende der Welt sein, denke ich."

Verstappen udn Marko zuversichtlich

Für jemanden, der am Wochenende Weltmeister werden kann, sieht er es recht entspannt. Verstappen ist immer noch optimistisch, dass Red Bull am Sonntag um den Sieg kämpfen kann. "Und wenn nicht, dann halt nicht", sagt er.

Auch Motorsport-Konsulent Helmut Marko gibt sich noch unbesorgt. Zwar habe Red Bull die Ursache noch nicht gefunden, warum die gewünschten Set-up-Änderungen nicht eingetreten sind, "aber ich glaube, das ist etwas, das wir heute Abend sicher noch finden werden", so der Österreicher nach der Session zum 'ORF'.

"Und für die wenigen Runden, die Max gefahren ist, ist die Zeit ok. Wenn wir die Probleme wegkriegen, sind wir wieder vorne dabei", sagt er.

Motorenprobleme bei Sergio Perez

Probleme gab es aber auch bei Sergio Perez. Der Mexikaner schaffte im zweiten Training ebenfalls nur 13 Runden und stand lange Zeit in der Garage. "Wir hatten ein Problem mit dem Motor und haben ein bisschen Zeit auf der Strecke verloren", hadert er und sagt, dass er sich ebenfalls im ersten Training deutlich wohler im Auto gefühlt hat. Am Abend reichte es mit den wenigen Runden nur zu Rang neun.

"Wir haben viele Set-up-Änderungen durchgeführt und haben daher viele Daten, die wir uns anschauen können. Wir werden für morgen die besten Teile herauspicken und dann das Beste aus dem machen, was wir haben", so Perez.

Mercedes und Ferrari hat er dabei auf der Rechnung: "Wir wussten, dass sie schnell sein würden", sagt er. "Aber warten wir mal ab."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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