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Formel 1 Spielberg

Provokantes Social-Posting: McLaren macht Stimmung gegen Verstappen

Wie ein Beitrag von McLaren in den sozialen Netzwerken die Diskussion um den Spielberg-Zwischenfall um Norris und Verstappen von Neuem befeuert

Provokantes Social-Posting: McLaren macht Stimmung gegen Verstappen

Die Fronten sind verhärtet zwischen McLaren und Red Bull seit der Berührung zwischen Lando Norris und Max Verstappen beim Kampf um den Sieg im Österreich-Grand-Prix 2024 in Spielberg. Doch nun hat McLaren in den sozialen Netzwerken nachgelegt und mit einem Posting für Aufsehen gesorgt.

Auf X (vormals Twitter) teilte der britische Rennstall einen Beitrag des englischen TV-Senders Sky, in dem der frühere Formel-1-Fahrer Anthony Davidson den Zweikampf zwischen Norris und Verstappen "gründlich analysiert", so schreibt es McLaren in seinem Begleittext.

Und es geht dabei "nicht nur um den Zwischenfall von Lando und Max, sondern auch um Zwischenfälle, die sich davor ereignet haben", das betont McLaren.

 

Konkret bespricht Davidson unter anderem den Überholversuch von Norris gegen Verstappen in Runde 63 und zeigt am Sky-Monitor, wie Norris die dritte Kurve gut trifft, Verstappen aber hinter dem Randstein vorbeifährt und so die Führung behält.

Dann springt Davidson zurück ins Jahr 2019 und zeigt ein Manöver von Verstappen gegen Charles Leclerc im Ferrari "für den Sieg" und mit Berührung. "Max hat das Rennen später gewonnen - und keine Strafe gekriegt."

Wenn sich also Red Bull darüber beschwere, dass Norris Verstappen abgedrängt habe: "Nun, dafür gibt es keine Strafe, wie die Vergangenheit zeigt", sagt Davidson. "Wenn die Sportkommissare also auf Konstanz aus sind, dann ist das in meinen Augen konstant."

 

Das von McLaren gepostete Video endet außerdem mit einer offenen Frage. Nämlich der, ob in Runde 64 "noch eine Wagenbreite" Platz war für Norris beim Überholversuch auf der Außenbahn vor Kurve 3.

Wo wiederum keine Wagenbreite mehr Platz gewesen war: eine Woche vorher beim Spanien-Grand-Prix, als Verstappen im Startduell gegen Norris rechts aufs Gras ausweichen musste, nachdem ihn Norris an den Fahrbahnrand gedrängt hatte. Diese Szene aber ist kein Gegenstand des von McLaren geposteten Videos.

 

Und an anderer Stelle, im Sky-Podcast, meint der frühere Formel-1-Weltmeister Damon Hill: Norris selbst habe sich in Spielberg in Runde 64 das Leben schwer gemacht. "Er hätte auf den Randstein hinausfahren können, aber er hat entschieden, 'Nein, ich mache das nicht, denn [Verstappen] soll mir ja Platz lassen.' Die anschließende Berührung sei daher "unausweichlich" gewesen, meint Hill, weil Verstappen eben auch nicht nachgebe.

Unterschiedliche Reaktionen auf das McLaren-Posting

Die Reaktionen auf das McLaren-Posting könnten unterschiedlicher kaum ausfallen. Einige User feiern McLaren für die verbreiteten "Fakten", die breite Mehrheit jedoch wirkt irritiert. Ein User etwa schreibt: "Von einem offiziellen Account hätte ich dergleichen nicht erwartet." Ein anderer: "Das ist peinlich." Und wieder ein anderer: "Bei jedem anderen Fahrer hättet ihr das nicht gepostet."

Die Reichweite des Beitrags jedenfalls ist enorm: Nachdem er am 2. Juli abends gepostet wurde, ist er seither (Stand: 3. Juli um 10 Uhr) bereits über 3,7 Millionen Mal angezeigt worden. 16.000 User haben den Beitrag geliked und über 2.000 Kommentare dazu hinterlassen.

Wie die Sportkommissare entschieden haben

Vor Ort in Spielberg hatten die Sportkommissare eine zehnsekündige Zeitstrafe gegen Verstappen verhängt. Begründung: Verstappen habe sich beim entscheidenden Manöver in Runde 64 "nach links" bewegt und so eine Berührung mit Norris ausgelöst. Verstappen sei "mehrheitlich" schuld an der Kollision.

 

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