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Rennbericht

"Punkte unrealistisch": Ist Aston Martins größtes Update ein Flop?

Droht Aston Martin das nächste Debakel im Entwicklungsrennen? Nach 23 Updates im Saisonverlauf hat sich der Rückstand auf die Formel-1-Spitze verdreifacht

"Punkte unrealistisch": Ist Aston Martins größtes Update ein Flop?

Mit gleich neun Verbesserungen ist das Aston-Martin-Formel-1-Team an die Strecke für das Rennwochenende in Imola gereist mit dem erschreckenden Ergebnis: Ein 19. Platz für Fernando Alonso im Qualifying, nur Startposition 13 für Lance Stroll und viele Fragezeichen bezüglich des größten Updates der Saison.

"Es ist einer dieser Tage, an denen alles schief lief", bilanziert Alonso, der bereits im dritten Freien Training seinen AMR24 in der letzten Kurve in die Leitplanke setzte und auch auf seinem schnellen Q1-Versuch im ersten Sektor von der Strecke abkam. "Die Mechaniker haben gute Arbeit geleistet, um alles für Q1 vorzubereiten, und dann in Q1, ja, ich meine, eine Kombination von Dingen, um ehrlich zu sein."

"Wir haben Benzin für die gesamte Session mitgenommen, nur um ein paar Runden abzuspulen und zu üben. Ich habe die Rundenzeit gleich zu Beginn gesetzt, als das Auto noch viel Sprit hatte. Und dann, als das Auto am Ende leicht war und wir den letzten Reifensatz aufzogen, musste ich wegen eines unbekannten Problems an die Box."

Nach 23 Saisonupdates: Rückstand auf Red Bull hat sich verdreifacht

Teamkollege Lance Stroll schaffte zwar immerhin den Einzug in das zweite Qualifyingsegment, doch zufrieden war der Kanadier nach der Session auch nicht: "Es war einfach nicht der Tag oder das Wochenende, das wir uns mit den Upgrades, die wir mitgebracht haben, erhofft hatten. Wir sind nicht konkurrenzfähig genug."

Mit bereits 23 Upgrades im Saisonverlauf hat kein Team so viele Verbesserungen an das Auto gebracht wie Aston Martin, doch die Wirkung scheint sich eher in Grenzen zu halten. Vielmehr macht es den Anschein, dass es für das Team aus Silverstone eher rückwärts zu gehen scheint, wie es bereits im Entwicklungsrennen 2023 der Fall war.

Zu Saisonende war Aston Martin bei der Rennpace mehr als vier Zehntel weiter hinter Red Bull als noch zu Saisonbeginn, und das, obwohl sich die Weiterentwicklung am RB19 in Grenzen gehalten hat. Neben Haas war man damit das einzige Team, was im Saisonverlauf nicht näher an Red Bull herankommen konnte. Droht 2024 das gleiche Spiel?

"Ich denke, alles hat funktioniert", meint Stroll über die neusten Updates. "Es ist nur nicht gut genug, also machen wir weiter Druck. Das ist kein Rückschritt, sondern wir stehen dort, wo wir einfach sind. Andere Teams sind konkurrenzfähig und wir sind im Moment nicht konkurrenzfähig genug. Wir müssen weiter Upgrades bringen, immer mehr Abtrieb auf das Auto packen und es schneller machen, so läuft es in der Formel 1."

Beim Blick auf die Daten des Jahres ist der Abwärtstrend jedoch deutlich zu erkennen. Bei den ersten beiden Qualifyings in Bahrain und Saudi-Arabien fehlten Aston Martin nur etwas weniger als vier Zehntel auf die Polezeiten von Max Verstappen. Die ersten größeren Updates kamen in Japan, wo der Pole-Rückstand auf 0,489 Sekunden anstieg. Nach weiteren Teilen in Miami (0,936 Sekunden Rückstand) und dem größten Update der Saison in Imola, war man am Samstag in Italien 1,246 Sekunden zu langsam.

Alonso: Im Rennen von P19 komplett chancenlos

Alonso hat im dritten Training jedoch noch Fortschritte erkennen können: "Das Auto fühlte sich heute Morgen ein bisschen schneller an als gestern, vor dem Unfall. Und jetzt im Qualifying fühlte sich das Auto auch gut an. Wie ich schon sagte, diese Runde war die erste des Tages für mich auf den weichen Reifen, und das mit viel Sprit, also denke ich, dass ein wenig Pace vorhanden ist."

"Aber ja, die Upgrades, ich denke, die im Team sind diejenigen, die es analysieren und kommentieren. Ich denke, wir haben eine Menge Daten von gestern, vor allem von FT1. Lance fuhr mit dem alten Paket, im FT2 mit dem neuen Paket, also eine Menge Daten, die wir durchgehen können, um besser vorbereitet nach Monaco zu kommen."

Große Chancen von Startplatz 19 rechnet sich der Spanier aber nicht aus für das Rennen. Mit nur durchschnittlich elf Überholmanövern in den letzten zehn Rennen ist das Überholen nur in Monaco härter: "Ich denke, morgen wird es schwierig", weiß auch Alonso.

"Ich denke, Imola ist eine der schlechtesten Strecken, um von hinten zu starten. Ich denke, es ist die zweitschwerste Strecke zum Überholen, gleich hinter Monaco. Singapur ist leichter zu überholen als Imola, das sagt also alles. Es wird ein hartes Rennen werden, aber wir sollten auch etwas über das Paket lernen können."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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