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Quali-Schock für Mercedes: "Haben Ferrari unterschätzt"

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Quali-Schock für Mercedes: "Haben Ferrari unterschätzt"
Autor:
29.06.2019, 16:35

Die Mercedes-Piloten geben zu, nicht mit einem solch starken Auftritt von Ferrari im Qualifying gerechnet zu haben - Aufgegeben wird aber nicht

Eine Viertelsekunde Rückstand - selbst Qualifying-Spezialist Lewis Hamilton konnte an diesem Samstag beim Großen Preis von Österreich 2019 nichts gegen Überflieger Charles Leclerc ausrichten.

Die Mercedes-Siegesserie könnte am Sonntag durchaus ein Ende finden, denn beide Fahrer bestätigen, dass man nicht mit einem so starken Ferrari-Auftritt gerechnet habe. Die Grid-Strafe gegen Lewis Hamilton macht die Sache auch nicht leichter, denn jetzt haben beide Mercedes-Piloten auch noch den superstarken Max Verstappen vor sich.

"Wir hatten von Beginn an ein gewisses Defizit auf Ferrari", sagt Hamilton, der sich auf dem Red Bull Ring auf Position zwei qualifizierte, aufgrund seiner Strafe aber nur von der fünften Startposition aus ins Rennen gehen wird. "Wir hätten erwartet, dass es ein bisschen enger werden würde."

Teamkollege Valtteri Bottas äußert sich ähnlich: "Wir hatten erwartet, dass sie sehr dicht rankommen. Stattdessen hatten sie einen Vorsprung. Ich denke, die Pole war außer Reichweite."

 

Reifenjoker im Rennen?

Die Stärke von Ferrari auf der Geraden ist bekannt. Doch wie es aussieht, stechen die Updates jetzt auch in den Kurven. Hamilton erklärt: "Sie machen uns vor allem auf den Geraden fertig. Ihre Extraleistung macht sich auf dieser Strecke bezahlt. Aber sie haben mittlerweile rausgekriegt, ihr Auto jetzt auch in mittelschnellen und schnellen Kurven schnell zu machen."

Sein Mercedes W10 habe sich gut angefühlt, versichert der amtierende Weltmeister. "Aber es fehlt ein bisschen auf den Geraden. Selbst, wenn wir einen Windschatten bekommen, ziehen sie weg. Einem Ferrari zu folgen, ist hier wirklich schwierig."

Ein Ass hat er aber noch im Ärmel: Hamilton kann das Rennen auf dem Medium-Reifen starten, während sich Ferrari in Q2 auf Soft qualifiziert hat. "Es wird sicher nicht leicht, mit Charles mitzuhalten, aber ich werde alles geben, was ich habe", verspricht der 34-Jährige. Allerdings war zu diesem Zeitpunkt seine Strafe noch nicht bekannt.

Hamilton rechnet mit einer Zweistoppstrategie von Ferrari. "Außer, der Reifen hält deutlich länger als wir erwarten. Einer und zwei Stopps sind sehr dicht beisammen. Es wird also interessant, für welche man sich entscheidet."

Valtteri Bottas

Valtteri Bottas wurde im zweiten Q3-Versuch im Verkehr begraben

Foto: LAT

Kommunikationsproblem bringt Bottas um besseren Startplatz

Valtteri Bottas lag nach dem ersten Schlagabtausch in Q3 noch auf Platz zwei, fiel aber am Ende noch auf P4 zurück. In seinem zweiten Versuch konnte er sich nicht mehr steigern, nachdem er im Verkehr begraben war.

"Es war suboptimal", sagt der Finne. "Im letzten Anlauf hat es ein Kommunikationsproblem gegeben. Man hat mir gesagt, dass keine Zeit mehr wäre, und mich so hinter einem anderen Fahrzeug geparkt. Dann war ich viel zu dicht dran, um meine Rundenzeit zu verbessern."

"Und als ich über den Zielstrich fuhr, sagte man mir, dass noch 20 Sekunden auf der Uhr wären. Ich hätte also eine Lücke lassen können. Das ist schade, denn ich hatte das Gefühl, dass das Auto den nötigen Speed hatte."

Durch die Strafe gegen Hamilton rückt er noch auf den dritten Startplatz vor.

Mit Bildmaterial von LAT.

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