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Qualifyingbericht

Qualifying Imola: Red Bull schwächelt, aber Verstappen auf Pole!

Red Bull hat gewackelt, aber am Ende steht Max Verstappen doch wieder ganz vorn - McLaren hauchdünn geschlagen, Ferrari nicht in den Top 3

Qualifying Imola: Red Bull schwächelt, aber Verstappen auf Pole!

Red Bull war vor dem Qualifying zum Grand Prix der Emilia-Romagna angezählt, und mit Sergio Perez verlor das Weltmeisterteam ein Auto bereits in Q2. Aber Max Verstappen wuchs wieder einmal über sich hinaus und sicherte sich gegen die starke McLaren- und Ferrari-Fraktion die Poleposition für das Rennen in Imola.

In drei Freien Trainings hatte es den Anschein, als sei Red Bull erstmals seit Ewigkeiten nur krasser Außenseiter in einem Formel-1-Qualifying. Doch als es drauf ankam, war Verstappens Speed wieder voll da. In der ersten Q3-Runde schlug er beide McLaren- und Ferrari-Fahrer und hatte einen Vorsprung von 0,073 Sekunden auf Lando Norris.

Mit seiner zweiten Runde steigerte er sich auf eine Bestzeit von 1:14.746 Minuten. Zwar fuhr Norris absolute Bestzeit im dritten und Oscar Piastri (McLaren) Bestzeit im dritten Sektor, doch am Ende blieben die McLaren-Fahrer hauchdünn hinter dem Niederländer zurück: Piastri (Untersuchung wegen Blockierens) auf P2, Norris auf P3.

"Eine hart verdiente Pole", gratulierte Renningenieur Gianpiero Lambiase, der wohl selbst nicht mit so einem Ergebnis gerechnet hatte. Und auch Verstappen war am Boxenfunk ganz aus dem Häuschen: "Das ist eine richtig gute Poleposition. Fantastisch, ich bin wirklich glücklich!"

Ferrari musste sich am Ende nach vielversprechenden Bestzeiten in den Freien Trainings mit dem vierten und fünften Platz zufriedengeben. Charles Leclerc hatte 0,224 Sekunden Rückstand auf die Poleposition, Carlos Sainz war um weitere 0,263 Sekunden langsamer.

Sechster wurde George Russell, Achter Lewis Hamilton. Damit bestätigt sich der Eindruck, dass Mercedes in der Hackordnung der Formel 1 auf den vierten Platz zurückgefallen ist, trotz der Updates, die das Team nach Imola gebracht hat.

Für Furore sorgten, besonders in Q1 und Q2, auch Yuki Tsunoda (Racing Bulls) und Nico Hülkenberg (Haas), die sich anstelle der beiden Aston Martins in die Top 10 "mogelten", mit phasenweise sensationellen Zwischenzeiten in den ersten beiden Segmenten.

Hülkenberg ging in Q3 dann aber etwas die Luft aus, und er musste sich mit Platz 10 begnügen. Tsunoda war als Siebter Bester von den "Kleinen"; Ricciardo wurde am Ende Neunter. Und das, obwohl das Team aus dem nahe gelegenen Faenza kein einziges Update für Imola gemeldet hat.

Zum Thema:

Ergebnis, Qualifying
Ticker: Paddock live mit Norman Fischer
Stream: Analyse live auf YouTube (23:00 Uhr)

Wie knapp war Perez' Aus in Q2?

"What a Mess", ärgerte sich Sergio Perez (Red Bull) nach seinem Ausscheiden in Q2. Nach vielversprechenden Zwischenzeiten fehlten am Ende 0,015 Sekunden auf Ricciardos P10-Zeit. Der Mexikaner schied daher gemeinsam mit Esteban Ocon (Alpine), Lance Stroll (Aston Martin), Alexander Albon (Williams) und Pierre Gasly (Alpine) in Q2 aus.

Wie kam es zum letzten Platz von Alonso?

Nach seinem Crash im dritten Training war bei Fernando Alonso bis kurz vor Beginn von Q1 nicht klar, ob der Unfallschaden rechtzeitig repariert werden kann. Doch die Aston-Boxencrew leistete gute Arbeit, sodass der Spanier zu Beginn der Session pünktlich auf die Strecke fuhr.

Gleich auf seinem ersten Run fuhr er dann in der Tamburello-Schikane neben die Strecke, sodass er vier Minuten vor Schluss nur auf Rang 16 lag. Damit war Alonsos Pulver auch schon verschossen, und er schied als 20. und Letzter aus.

Die große Q1-Sensation war Hülkenberg, der sich kurz vor Ende auf Platz 1 katapultierte und am Ende hinter Verstappen und Leclerc Dritter wurde. Auf die Bestzeit fehlten dem Haas-Fahrer in Q1 nur 0,079 Sekunden. Allerdings benötigte er dafür einen zweiten Reifensatz.

Neben Alonso schieden im ersten Segment auch Valtteri Bottas (Sauber), Logan Sargeant (Williams), Guanyu Zhou (Sauber) und Kevin Magnussen (Haas) aus. Glück hatte Hamilton: 22 Tausendstelsekunden langsamer, und der Mercedes-Fahrer wäre gleich zu Beginn rausgeflogen.

Wie souverän war Hülkenbergs Q3-Einzug?

Hülkenberg war nach Q1 das große Thema. Mathias Lauda schwärmte im Kommentar von ServusTV: "Nico ist ein Spezialist für eine Runde. Kein anderer kann aus einem schwachen Auto so viel rausquetschen. Er ist auf eine Runde unglaublich. Im Freien Training nie vorn dabei, aber dann haut er so eine Runde raus!"

In Q2 setzte Hülkenberg seine Qualifying-Galavorstellung nahtlos fort und setzte sich mit seiner ersten Runde zunächst vor die beiden Mercedes-Stars, zu dem Zeitpunkt nicht einmal drei Zehntelsekunden hinter Perez im Red Bull. Und Hülkenberg blieb auch vor Russell und Hamilton und zog als Siebter ins Top-10-Finale ein.

Wo kann man den Grand Prix in Imola live sehen?

Für Formel-1-Fans endet der Samstag nicht mit dem Qualifying. Am Abend präsentiert Host Kevin Scheuren auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de (Kanal jetzt kostenlos abonnieren!) noch die Analyse des Samstags mit Christian Nimmervoll und Frederik Hackbarth, die aus Imola zugeschaltet sind.

In Deutschland wird der Grand Prix der Emilia-Romagna nicht im Free-TV übertragen. Nach zwei Sprints hintereinander steht diesmal wieder ein klassisches Rennwochenende auf dem Programm. Wer Qualifying und Rennen live sehen will, muss auf einen Bezahlservice setzen. Das Qualifying beginnt am Samstag um 16:00 Uhr deutscher Zeit, Start zum Rennen am Sonntag ist um 15:00 Uhr. (Hier geht's zur TV-Übersicht!)

Eine ausführlichere Version des Qualifyingberichts gibt's auf der Desktopversion von Motorsport-Total.com.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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