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Formel 1 Silverstone

Racing Bulls haben Upgrade-Probleme aussortiert: Warnung vor Haas

Daniel Ricciardo und Yuki Tsunoda wollen in Silverstone bestätigen, dass die Racing Bulls ihr Auto wieder im Griff haben - Mix aus neuen und alten Teilen

Racing Bulls haben Upgrade-Probleme aussortiert: Warnung vor Haas

Nach dem persönlichen Befreiungsschlag, mit Platz neun in Spielberg, kommt Daniel Ricciardo beflügelt zum Formel-1-Gastspiel in Silverstone: Nachdem die Racing Bulls durch ihr neues Upgrade in Barcelona zunächst in die Irre geführt wurden und die Performance ausblieb, ist der Australier nach dem Österreich-Wochenende zuversichtlich, dass nun alles aussortiert ist.

"Ich würde sagen, für jetzt ist das Experimentieren vorbei und wir haben an beiden Autos die gleichen Sachen drauf für dieses Wochenende - und ehrlich gesagt ist das ein Mix aus alt und neu", verrät Ricciardo, dass nicht alle neuen Teile den Evaluierungsprozess bestanden haben.

"Einige Dinge waren gut, andere nicht so sehr", sagt der Racing-Bulls-Pilot mit Blick auf die Updates. Am wichtigsten sei für die Fahrer jetzt aber, "dass wir jetzt unser aktuell bestes Paket haben, damit sollte es nun ziemlich glatt laufen" - hofft auch Teamkollege Yuki Tsunoda, der für Silverstone gar von einem "Hybrid-Paket" spricht.

In Österreich tat sich der Japaner schwerer, verpasste die Punkteränge als 14. klar. Mit Blick auf die neuen Teile fordert er: "Wir müssen verstehen, was die Probleme verursacht hat, aber für das Meiste davon haben wir die Gründe schon gefunden, warum wir nicht so performen konnten. Ehrlich gesagt war es gut, um daraus zu lernen, weil dieses Team noch ziemlich jung ist."

"Manchmal sagen einem die Upgrades, die nicht funktionieren, was das Problem ist. Für uns waren das also wertvolle Daten", so Tsunoda, der verrät, dass die Probleme definitiv nicht nur vom eher flattrigen Heckflügel ausgelöst wurden: "Wir haben so ziemlich alles an der Karosserie und dem Unterboden geändert, den Flügel zwar auch, aber es wurde durch andere Faktoren ausgelöst."

Yuki Tsunoda und Daniel Ricciardo bei der Fahrerparade in Österreich

Yuki Tsunoda und Daniel Ricciardo bei der Fahrerparade in Österreich

Foto: Motorsport Images

Auch Teamkollege Ricciardo macht sich keine Illusionen: "Es ist nicht unwahrscheinlich, auch mal Downgrades während einer Saison zu haben, es sind nicht immer alles nur Upgrades", ordnet der Australier ein, will sein Team aber dennoch loben: "Bis zu diesem Punkt, hatte ich das Gefühl, dass alles, was wir ans Auto gebracht haben, funktioniert und uns Performance gegeben hat."

Bei den Barcelona-Upgrades sei es dann aber teilweise an der Korrelation zwischen Windkanal und Strecke gescheitert. "Wir haben nicht ganz auf die Strecke gebracht, was wir dachten, dass wir kriegen - im Vergleich dazu, was wir in den Daten gesehen haben", erklärt Ricciardo.

Tsunoda erwartet Haas in Silverstone erneut stark

Stallkollege Tsunoda warnt wegen der jüngsten Rückschritte: "Wir sind mit Sicherheit nicht mehr das eindeutig beste Mittelfeld-Auto. Wir müssen uns fokussieren", sagt der Japaner zum engen Kampf mit Haas, Aston Martin und Co: "Auf Haas müssen wir ein Auge behalten, denn sie haben zuletzt sehr gut performt", findet Tsunoda angesichts doppelter Punkte für das US-Team in Spielberg.

"Sie waren sehr schnell auf den Geraden, die aerodynamische Effizienz des Autos scheint sehr gut zu sein. Ich gehe also davon aus, dass sie sich hier auch gut schlagen werden", erklärt der Racing-Bulls-Pilot. In Bezug auf Aston Martin glaubt Tsunoda indes: "Aston scheint im Moment auch in Schwierigkeiten, was etwas glücklich für uns ist. Aber ich bin mir sicher, die schlagen an einem gewissen Punkt mit einem großen Upgrade zurück."

Tsunoda schlägt Alarm: Zuletzt fuhr Haas den Racing Bulls vor der Nase rum

Tsunoda schlägt Alarm: Zuletzt fuhr Haas den Racing Bulls vor der Nase rum

Foto: Motorsport Images

Aktuell liegen die Racing Bulls mit 30 Punkte in der Konstrukteurs-WM 28 Zähler hinter Aston Martin auf Rang sechs. Verfolger Haas kommt als Siebter bislang auf 19 Punkte. Im teaminternen Duell zwischen Tsunoda und Ricciardo liegt der Japaner mit 19 Punkten acht Zähler vor seinem älteren Teamkollegen, der zuletzt aber wieder besser in Tritt kam.

"Daniel ist zurück" oder "Daniel nicht zurück"?

Zwar will Ricciardo seine Form nicht hochjubeln, das jüngste Momentum nehme er aber gerne mit, wie er in Silverstone verrät: "Sowas hilft ja nicht nur mir und meiner Zukunft, sondern auch meinem Selbstvertrauen, dem meiner Ingenieure, den Mechanikern, allen", sagt der 35-Jährige zu seiner überzeugenden Punktefahrt am vergangenen Wochenende: "Es hat einfach positive Nebeneffekte, wenn man sich gut schlägt, es erleichtert vieles."

In Bezug auf den Auftritt in Spielberg sagt Ricciardo: "Es war definitiv ein saubereres Wochenende und hat sich so angefühlt, wie wenn alles so zusammenkommt, wie ich es mir vorgestellt habe." Aber der Racing-Bulls-Pilot ist auch gewarnt: "Sowas kann sich schnell ändern. Noch ein gutes Wochenende hier, dann heißt es 'Daniel ist zurück'. Aber ein Scheiß-Wochenende, dann ist 'Daniel nicht zurück'. Da darf man nicht voreilig werden."
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