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Arvid Lindblad startet 2026 als einziger Rookie in der Formel 1 - Sein Team hat ihn bereits gewarnt, dass es "schwierig" werden könnte, doch er bleibt zuversichtlich

Racing Bulls warnt Arvid Lindblad vor seinem Debüt: "Es wird schwierig"

Arvid Lindblad ist vor seinem Formel-1-Debüt entspannt

Foto: Getty Getty

Arvid Lindblad wird in der Formel-1-Saison 2026 an der Seite von Liam Lawson für Racing Bulls fahren und damit der einzige Rookie in diesem Jahr sein. Zwar werden alle Fahrer aufgrund des neuen Reglements vor veränderte Herausforderungen gestellt, doch der 18-jährige Brite wird es nicht einfacher haben.

Teamchef Alain Permane und Geschäftsführer Peter Bayer hatten Lindblad sogar schon gewarnt, dass es eine große Herausforderung sein wird, von Anfang an konkurrenzfähig zu sein. "Der Rat von ihnen war, dass es schwierig werden wird", verriet der Brite beim letztjährigen Saisonfinale in Abu Dhabi gegenüber F1.com.

"Ich sollte nicht naiv sein. Mir ist sehr bewusst, dass es eine große Herausforderung sein wird. Es wird ein wirklich großer Schritt nach oben sein", weiß der neue Racing-Bulls-Pilot. "Es gibt eine Menge Arbeit, die ich in den kommenden Monaten vor Barcelona erledigen muss."

Arvid Lindblad: "Nichts, was ich nicht schon weiß"

Die Vorbereitung sei zwar wichtig, aber "selbst dann, während aller Tests, in den ersten Rennen der Saison, wird es eine Menge Dinge geben, die ich lernen muss, um auf Geschwindigkeit zu kommen", ergänzte Lindblad. "Auch auf Teamseite wird das der Fall sein, denn es wird so viel Neues geben."

"Wir werden alle zusammen lernen und uns entwickeln müssen. Es geht einfach darum, offen zu bleiben. Es ist nichts, was ich nicht schon weiß - ich muss einfach hart arbeiten und konzentriert bei mir bleiben." Was Lindblad zuversichtlich stimmt, ist sein Werdegang in den Nachwuchsserien.

Dort verbrachte der Brite mit schwedischen Wurzeln insgesamt nur dreieinhalb Jahre und musste innerhalb kürzester Zeit sehr viel lernen. Seine Rookie-Saison in der Formel 3 beendete Lindblad als Vierter, in der Formel 2 erreichte er im vergangenen Jahr den sechsten Gesamtrang.

"Gewohnt, ins kalte Wasser geworfen zu werden"

"Ich bin die Rangstufen ziemlich schnell durchlaufen", betonte der 18-Jährige. "Ich war in jeder Kategorie nur ein Jahr, also bin ich es gewohnt, ins kalte Wasser geworfen zu werden. Auf dieser Seite wird mir das sicher helfen [bei der Anpassung an die Formel 1], weil ich an solche Situationen gewöhnt bin."

"Aber auf der anderen Seite bin ich die Formel 1 noch nicht gefahren, also weiß ich nicht, was kommt." Im vergangenen Jahr absolvierte der Red-Bull-Junior lediglich drei Einsätze als Freitagsfahrer und die Testfahrten nach dem Saisonfinale in Abu Dhabi.

Deshalb bleibt der Brite mit Prognosen für die neue Saison auch vorsichtig. "Wir müssen abwarten, und ich muss offen bleiben und hart arbeiten", weiß Lindblad um seine Aufgaben für das Jahr 2026. "Denn dieser Schritt wird der größte sein, den ich bisher gemacht habe."

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