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Racing Point: Perez enttäuscht über fehlende Entwicklung 2019

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Racing Point: Perez enttäuscht über fehlende Entwicklung 2019
Autor:
Co-Autor: Oleg Karpow
24.10.2019, 06:01

Racing Point konnte eine seiner großen Stärken 2019 nicht ausspielen - Sergio Perez zeigt Verständnis, ist angesichts der fehlenden Entwicklung aber trotzdem frustriert

Vier Rennen vor Ende der Formel-1-Saison 2019 liegt Racing Point nur auf dem siebten WM-Platz. Die ehemalige Force-India-Truppe, die in den Vorjahren regelmäßig am vorderen Ende des Mittelfelds zu finden war, tut sich in diesem Jahr schwer, nachdem die Entwicklung des neuen 2019er-Autos im vergangenen Jahr stark unter den internen Schwierigkeiten des Teams gelitten hatte.

Dadurch ging Racing Point mit einem Rückstand in die Saison 2019. Sergio Perez zeigt sich "enttäuscht", dass man diese Lücke bislang nicht schließen konnte. "Ich wünschte, wir hätten jetzt schon mehr Punkte, würden um bessere Positionen kämpfen und hätten uns mehr verbessert", so der Mexikaner, der seine bisherige Saison als "nicht ideal" bezeichnet.

Enttäuscht ist er vor allem deshalb, weil die Weiterentwicklung des Autos in den vergangenen Jahren immer eine Stärke des Teams war. Davon war 2019 nicht viel zu sehen. "Das müssen wir uns ansehen. Den Rest hatten wir mehr oder weniger so erwartet", erklärt Perez. Gleichzeitig zeigt er aber auch Verständnis und erklärt: "Wenn man ein Jahr mit so einem Rückstand beginnt, dann ist es immer schwierig, aufzuholen."

Sergio Perez, Racing Point RP19

Sergio Perez, Racing Point RP19

Foto: Steven Tee / Motorsport Images

Perez selbst fährt seinen eigenen Ansprüchen 2019 hinterher. Lediglich 35 Punkte hat er aktuell auf dem Konto. Zum Vergleich: 2018 waren es zum gleichen Zeitpunkt der Saison 53 Zähler, 2017 sogar 86. "Wir wussten, dass es ein Übergangsjahr wird", sagt Perez und erklärt: "Wir sehen das Licht am Ende des Tunnels. Ich denke, es gibt viele Gründe, um positiv in die Zukunft zu blicken."

"Ich hoffe noch immer, dass wir am Ende [der Saison] das viertschnellste Auto im Grid haben", so der Mexikaner vor seinem Heimrennen. Viel Zeit bleibt dafür aber nicht mehr. Und ohnehin liegt der Fokus intern auch schon auf der kommenden Saison und auch schon auf dem Jahr 2021. "2021 ändern sich die Regeln massiv. Hinter den Kulissen tut sich eine Menge, es wird viel gearbeitet", erinnert Perez.

"Ich sehe keinen Grund, warum wir nicht erfolgreich sein können", so der 29-Jährige, der seinen Vertrag jüngst um drei Jahre verlängerte. Ein Zeichen, dass Perez dem Team vertraut, in Zukunft wieder Schritte nach vorne zu machen. "Podestplätze sind auf jeden Fall ein Ziel", blickt er auf die Zeit ab 2021 und erklärt, dass man gemeinsam den "nächsten Schritt" gehen wolle.

"Ich brauche eine Motivation", verrät Perez und erinnert: "Die vergangenen drei Jahre war ich 'Best of the Rest' oder habe darum gekämpft. Diese Motivation muss ich aufrechterhalten. Ich brauche ein Projekt, das mich motiviert, weiterzumachen." In der Fahrer-WM liegt Perez aktuell nur auf Rang elf. Eine schlechtere WM-Endplatzierung hatte er lediglich in seiner Debütsaison 2011 als 16.

Mit Bildmaterial von LAT.

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