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Nachdem Lewis Hamilton gegen seine Kritiker ausgeteilt hat, glaubt Ralf Schumacher, dass der siebenmalige Weltmeister beratungsresistent sein könnte

Ralf Schumacher: Hamilton sollte "etwas devoter mit der Situation umgehen"

Lewis Hamilton blieb in seiner ersten Ferrari-Saison ohne einen Podestplatz

Foto: LAT Images

Mehrere Experten glauben, dass Lewis Hamiltons Zeit in der Formel 1 nach der schwachen Saison 2025 abgelaufen ist. Nico Rosberg erklärte im Rahmen des Saisonfinals in Abu Dhabi beispielsweise bei Sky, er sei sich "sicher", dass Hamilton "gerne aufhören" würde.

"Aber er kann nicht, weil das wäre einer totaler Gesichtsverlust", so Hamiltons langjähriger Teamkollege. Auch andere Experten äußerten sich ähnlich. Doch der siebenmalige Weltmeister selbst stellte zuletzt klar, dass ihn solche Aussagen nicht interessieren.

"Keiner von ihnen hat das erreicht, was ich erreicht habe, also sind sie nicht einmal auf meinem Level", so der Ferrari-Pilot. Experte Ralf Schumacher, der Hamiltons Leistungen in der Saison 2025 ebenfalls kritisch bewertet hat, sieht darin nicht die richtige Reaktion.

"Das zeigt mir, dass er halt relativ engstirnig ist", so Schumacher im Podcast Backstage Boxengasse von Sky. Hamiltons abwehrende Haltung könnte seiner Meinung nach ein Zeichen dafür sein, dass er nicht bereit sei, "die Probleme anzugehen", so Schumacher.

Natürlich sei Hamilton "viel erfolgreicher" als beispielsweise er selbst, betont der sechsmalige Grand-Prix-Sieger. "Darum geht es aber gar nicht", erklärt Schumacher. Denn Hamilton sei 2025 auch weit unter "seinem eigenen Niveau" aus erfolgreicheren Jahren geblieben.

Teamkollege Charles Leclerc habe ihn bei Ferrari "klar geschlagen", erinnert Schumacher, und zudem habe der Brite in seiner ersten Saison für die Scuderia "viele Fehler" gemacht. "Da würde ich vielleicht etwas devoter mit der Situation umgehen", so Schumacher.

"Er tut einem schon fast leid, und das meine ich jetzt gar nicht böse, sondern wirklich menschlich", stellt er klar und betont, dass er Verständnis für Hamiltons Situation habe. "Das tut ja weh, gar keine Frage", betont Schumacher nach der schwierigen Saison 2025.

Gleichzeitig habe er angesichts solcher Aussagen des Rekordweltmeisters aber auch das Gefühl, dass sich Hamilton "nicht beraten" lassen wolle. "Ich drücke ihm trotzdem die Daumen", stellt Schumacher klar und erinnert: "Ich bin ja selber Rennfahrer gewesen. Ich weiß so ein bisschen, wie er sich da fühlt."

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