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Ralf Schumacher über Micks IndyCar-Test: "Mir persönlich zu gefährlich"

In Indianapolis steigt Mick Schumacher in ein IndyCar - Ralf Schumacher äußert sich kritisch zu den Risiken und erinnert an eigene Erfahrungen im "Brickyard"

Ralf Schumacher über Micks IndyCar-Test: "Mir persönlich zu gefährlich"

Ralf Schumacher hatte in Indianapolis zwei schwere Unfälle in zwei aufeinanderfolgenden Jahren

Foto: circuitpics.de circuitpics.de

Mick Schumacher wird am 13. Oktober einen Test in der IndyCar-Serie bestreiten. Der Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher steigt in Indianapolis erstmals in ein Auto von Rahal Letterman Lanigan Racing. Für seinen Onkel Ralf Schumacher ist die Entscheidung nachvollziehbar - auch wenn er sie nicht uneingeschränkt gutheißen kann.

"Ich habe selber gar nicht mit Mick gesprochen", sagt der sechsmalige Grand-Prix-Sieger im Podcast Backstage Boxengasse. "Aber er hat wohl gesagt, dass seine Seele für den Monoposto, also das Formelauto, brennt. Deshalb wollte er das unbedingt ausprobieren."

Ralf Schumacher: "Persönlich verstehe ich es nicht so ganz"

Gleichzeitig zeigt Ralf Schumacher Skepsis. "Ich persönlich verstehe das nicht so ganz, weil ich glaube, dass er da, wo er jetzt ist, super aufgehoben ist und auch eine tolle Zukunft haben kann", sagt er mit Blick auf Micks Rolle als Werksfahrer bei Alpine in der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC).

Vor allem die Risiken der IndyCar-Serie bereiten ihm Sorgen - speziell auf den Ovalstrecken. "Ich finde es einfach zu gefährlich", sagt er. "Es sind viele schlimme Unfälle passiert in der Vergangenheit. Wenn es [mein Sohn] David wäre, würde ich mich dagegen wehren, weil mir das einfach zu gefährlich wäre."

Schlechte Erfahrungen in Indy

Ralf Schumacher spricht dabei aus eigener Erfahrung. In seiner aktiven Karriere trat er beim US-Grand-Prix in Indianapolis an, der bis 2007 auf Teilen des dortigen Ovalkurses ausgetragen wurde. "Wir hatten einmal einen Reifenplatzer und einmal eine Reifenschwäche - beide Male bin ich in die Mauer geknallt", erinnert er sich.

Vor allem sein schwerer Unfall 2004, der ihn für drei Monate außer Gefecht setzte, prägt seine Haltung. Ein Jahr später krachte verunfallte er beim Debakel-Wochenende von 2005 an derselben Stelle, blieb aber unverletzt.

"Wir reden von über 360 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit in so einem Oval. Ein ehemaliger Teamkollege von mir, Robert Wickens, den hat es da auch erwischt - er fährt heute wieder, ist aber querschnittsgelähmt", warnt der heutige Winzer, der in der Öffentlichkeit aktuell vor allem durch diverse Werbeclips für eine Autoverkaufsplattform bekannt ist.

Name Schumacher eine Aufwertung

Dass der Wechsel von der Formel 1 in die IndyCar-Serie funktionieren kann, weiß auch Ralf Schumacher. "Das hat man bei Romain Grosjean gesehen", sagt er. Gleichzeitig sieht er Alternativen:

"Die neue LMDh-Kategorie ist mit Herstellern wie Ferrari, BMW, Cadillac oder auch Alpine mega interessant - und fast noch das spannendere Thema, weil du damit weltweit unterwegs bist und nicht nur in Amerika."

Dennoch könne er die Faszination verstehen, betont Ralf Schumacher. "Mick ist sehr gerne in Amerika, wäre dann auch näher bei seiner Schwester. Das spricht alles dafür." Und für die IndyCar-Serie selbst wäre der Test ohnehin ein Gewinn: "Der Name Schumacher wäre natürlich eine Aufwertung", sagt er.

Sein persönliches Urteil bleibt jedoch klar: "Dieser Gedanke, Ovalrennen mit 360 km/h Durchschnitt und Berührung mit freistehenden Rädern - der leuchtet mir nicht so ganz ein. Aber Paragraf 1 im Motorsport ist: Jeder macht seins."

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