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Ralf Schumacher: Warum Mercedes George Russell fahren lassen sollte

Der frühere Formel-1-Siegfahrer Ralf Schumacher würde als Ersatz für Lewis Hamilton den aktuellen Williams-Fahrer George Russell nominieren

Ralf Schumacher: Warum Mercedes George Russell fahren lassen sollte

Lewis Hamilton ist nach seinem positiven Corona-Test außen vor. Daher lautet die große Frage, wer den Formel-1-Weltmeister am Wochenende in Bahrain im Mercedes-Cockpit vertritt. Für Ralf Schumacher liegt die Antwort auf der Hand: Der ehemalige Grand-Prix-Fahrer würde den aktuellen Williams-Fahrer George Russell ins Auto setzen.

"Ich tippe und hoffe, dass es George Russell wird", sagte Schumacher bei 'Sky'. Begründung: "Er kennt das Auto und ist auch Testfahrer bei Mercedes. Er steht absolut im Saft, hat Erfahrung, kennt die Strecke. Der könnte sich jetzt reinsetzen, und da er auch ein von Toto Wolff betreuter Fahrer ist, wäre das ein Szenario."

Als aktiver Formel-1-Fahrer hätte Russell mit dem Mercedes W11 sogar Podestchancen, meint Schumacher und sagt: "George Russell ist sicherlich einer der talentiertesten Fahrer im Feld. Leider in einem Auto, wo er das nicht zeigen kann, aber alleine seine Qualifying-Bilanz den Teamkollegen gegenüber!"

Lob für Russell und dessen Williams-Auftritte

Tatsächlich hat Russell seit seinem Formel-1-Einstieg in der Saison 2019 noch keine Qualifying-Niederlage gegen seine Teamkollegen erlitten. Robert Kubica besiegte er 2019 genauso wie bisher 2020 Nicholas Latifi.

Russell wisse mit unterlegenem Material immer wieder Glanzpunkte zu setzen, sagt Schumacher. "Das, was er manchmal aus dem Williams rausholt, ist schon toll."

Auch deshalb würde er Russell die Mercedes-Chance gönnen. "Bei Williams hat man nicht viel zu verlieren", erklärt Schumacher. "Vielleicht gibt's so einen Deal, Motor für ein Rennen mal umsonst. Ich weiß es nicht. Oder Williams kann das Cockpit verkaufen und wen anderen reinsetzen. Für Russell wäre das natürlich eine mega Chance."

Mercedes-Cockpit muss kein Selbstläufer sein

Ein Selbstläufer aber müsse ein Platz bei Mercedes nicht sein, so Schumacher. "Ich glaube nicht, dass man sich so grade eben in einen Mercedes setzt und vorne fährt."

George Russell

Das aktuelle Dienstauto von George Russell, der Williams-Mercedes FW43

Foto: Motorsport Images

"Wenn man die letzten zwei Rennen sieht, dann war Bottas ein Schatten seiner selbst. In Istanbul ist er überrundet worden. In Bahrain war er wieder viel zu langsam. Das ist schon nicht ohne."

Gerade deshalb werde der zweite Grand Prix in Bahrain so interessant, "wie gut der Mercedes ist, wenn nicht Lewis Hamilton drinsitzt", sagt Schumacher. "Ich vermute, dass es zeigen wird, dass Lewis Hamilton jeden Dollar wert ist." Und bekanntlich hat Hamilton bisher noch keinen Vertrag über 2020 hinaus unterschrieben.

An Hülkenberg als Ersatz glaubt Schumacher nicht

Ebenfalls vertragslos ist Nico Hülkenberg, der in diesem Jahr bereits mehrfach bei Racing Point eingesprungen ist, für Sergio Perez und auch für Lance Stroll. Doch Schumacher glaubt nicht, dass Hülkenberg in Bahrain für Mercedes fährt.

"Ich glaube, Mercedes wird eher jemanden suchen, der sich ins Auto setzen kann und von Anfang an erfahren und schnell sein wird. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass man den Ersatzfahrer [Stoffel Vandoorne oder Esteban Gutierrez] nimmt, den man hat."

"Ich bin eh etwas verwundert, dass die Ersatzfahrer in der heutigen Zeit nicht so wirklich genommen werden." Und dabei muss Schumacher schmunzeln. Tatsächlich hat zum Beispiel Racing Point eben nicht auf die designierten Ersatzfahrer zurückgegriffen: Per Mercedes-Vertrag hätte das Team Vandoorne oder Gutierrez einsetzen können, man holte aber lieber Hülkenberg.

Mit Bildmaterial von LAT.

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