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Ralf Schumacher: Wenn Esteban Ocon in diesem Jahr nicht performt, ist er weg

Ralf Schumacher ist überzeugt: Esteban Ocon muss im Duell gegen Oliver Bearman bei Haas in dieser Saison liefern, ansonsten "wird das eine Abschiedsveranstaltung"

Ralf Schumacher: Wenn Esteban Ocon in diesem Jahr nicht performt, ist er weg

Esteban Ocon muss sich 2026 gegen Oliver Bearman behaupten

Foto: LAT Images

Wer sich in der Formel 1 behaupten will, muss zunächst den direktesten Maßstab schlagen: seinen Teamkollegen. Gleiches Auto, identische Technik, dieselben Daten - die Vergleichbarkeit ist maximal. Wie unerbittlich dieses interne Kräftemessen sein kann, bekommt derzeit vor allem Esteban Ocon zu spüren.

Denn der etablierte Franzose, der mit einigen Unterbrechungen bereits seit 2016 in der Königsklasse unterwegs ist, hatte im Vorjahr mit Rookie Oliver Bearman eine harte Nuss zu knacken. "Der Youngster kam, sah und siegte und hat natürlich Ocon schon irgendwie ein bisschen blass aussehen lassen", erinnert auch Ralf Schumacher.

"Das muss er jetzt ändern", ist der Experte im aktuellen Sky-Podcast Backstage Boxengasse überzeugt. "Ansonsten glaube ich, wird das eher eine Abschiedsveranstaltung für ihn bei Haas, wenn er in diesem Jahr nicht zeigt, dass er schneller sein kann oder zumindest auf dem Niveau [von Bearman]."

Denn der 20-jährige Brite, der im Vorjahr seine erste komplette Saison in der Königsklasse absolvierte, sammelte drei WM-Punkte mehr als sein Teamkollege und setzte mit mehreren Höhepunkten ein deutliches Ausrufezeichen, allen voran der vierte Platz beim Großen Preis von Mexiko.

Teambesitzer Haas trifft "Knallhartentscheidungen"

Für Ocon ist das eine heikle Gemengelage. "Er hat natürlich mit Bearman wahrscheinlich auch eher eines der besseren Talente, die auch ein Potenzial haben, Weltmeister zu werden", ist Schumacher vom Entwicklungsspielraum des jungen Briten überzeugt. "Das wird man dann mal sehen, wenn er bei Ferrari ist."

Esteban Ocon

Esteban Ocon muss bei Haas in diesem Jahr Ergebnisse liefern

Foto: circuitpics.de

Doch das taugt nicht als Entschuldigung. "Er muss schon performen", stellt der Sky-Experte klar und erhöht den Druck: "Ansonsten stehen so viele gute Leute vor der Tür, die in der Formel 2 stark waren, die auch eine Chance verdient haben."

"Wir wissen, dass [Teambesitzer] Gene Haas auch jemand ist, der Knallhartentscheidungen trifft und der braucht Leistung, will Leistung." Auch Teamchef Ayao Komatsu hatte zuletzt keinen Zweifel daran gelassen, dass man von Ocon "mehr erwartet" hätte und für 2026 eine klare Steigerung einfordert.

Oliver Bearman ein Kandidat für Ferrari

Am Potenzial von Oliver Bearman gibt es derweil kaum Zweifel, auch nicht bei Ralf Schumacher. "Also ich denke schon, dass man bei Ferrari zurzeit auf Bearman schaut", ist der 50-Jährige überzeugt, auch wenn die Scuderia mit Charles Leclerc und Lewis Hamilton aktuell noch gut besetzt ist.

In den vergangenen Monaten kursierten dennoch Gerüchte, wonach Leclerc das Team womöglich verlassen könnte. "Aber das glaube ich fast nicht", sagt Schumacher, auch mit Blick auf die bisherigen Testfahrten: "Jetzt sah das Auto übrigens bei Charles Leclerc auch gut aus."

Entscheidend wird daher sein, wie sich die Situation mit Hamilton entwickelt, der "noch so ein bisschen Schwierigkeiten" hatte und "auch nicht ganz so happy" war, meint der Experte. "Aber bei Charles Leclerc sah das echt schon ganz ordentlich aus."

"Dementsprechend könnte das ein super Team sein", skizziert Schumacher eine mögliche Zukunftsoption bei Ferrari: "Leclerc jetzt und Bearman, der Mann der Zukunft, dass man den jungen Mann innerhalb kurzer Zeit noch aufbaut. Gar keine Frage."

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