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Formel 1 Hockenheim

Red Bull: "Außenseiter-Chance" für Max Verstappen

Red Bull war in den Freitagstrainings am Hockenheimring am schnellsten – Laut Helmut Marko hat Max Verstappen eine Chance auf den Sieg

André Wiegold Stefan Ehlen

Veröffentlicht: 20.07.2018, 15:54

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Max Verstappen, Red Bull Racing RB14

Daniel Ricciardo, Red Bull Racing RB14.

Max Verstappen, Red Bull Racing RB14.

Max Verstappen, Red Bull Racing RB14

Max Verstappen, Red Bull Racing RB14

Daniel Ricciardo, Red Bull Racing

Daniel Ricciardo, Red Bull Racing RB14

Daniel Ricciardo, Red Bull Racing with the staff of JMD Design

Max Verstappen, Red Bull Racing RB14

Beim Auftakt ins Formel-1-Wochenende am Hockenheimring hat Red Bull das Tempo angegeben (alle Informationen im Liveticker). Während Daniel Ricciardo im ersten Freien Training die schnellste Runde fuhr, brach Max Verstappen in der zweiten Sitzung den Streckenrekord mit einer Rundenzeit von 1:13,085 Minuten. Laut Berater Helmut Marko hat der Niederländer am Sonntag eine Chance auf den Sieg, wenn das Auto gut abgestimmt wird. Ricciardo muss wegen dem Wechsel einiger Motorenkomponenten von hinten starten, aber auch er könne in die Punkte fahren.

Auf die Frage, wie Marko die Chancen seines Rennstalls in Hockenheim sehe, antwortet er gegenüber 'Motorsport-Total.com': "Eine Außenseiter-Chance, würde ich sagen. Es wird davon abhängen, inwieweit sich der Party-Modus, wie er so schön heißt, im Qualifying auswirken wird. Und dann auf die Renndistanz, wie wir ausschauen mit dem Reifenverschleiß. Aber wir sind auf alle Fälle mit dabei." Ricciardo traut Marko ein Resultat auf Platz fünf oder sechs zu, wenn das Auto auf den Geraden schnell und gleichzeitig schonend zu den Reifen ist. Er sagt: "Der Longrun war sehr gut."

Problemlos verlief das Training für Verstappen aber nicht. Sein Fahrzeug musste überprüft werden, weil dem jungen Niederländer ein merkwürdiges Geräusch aufgefallen war. Der 20-Jährige erklärt gegenüber 'Sky Sports F1': "Wir haben ein kleines Ölleck gefunden, dass repariert werden musste. Am Ende bin ich noch einmal gefahren, um zu schauen, ob alles in Ordnung ist." Mit dem Verschleiß der Reifen sei Verstappen sehr zufrieden gewesen. Das Team habe die nötigen Informationen gesammelt, um eine ordentliche Strategie für Sonntag aufzustellen. Auf die Frage, ob er Siegen könne, antwortet er: "Ich weiß es nicht. Ich habe keinen vernünftigen Longrun machen können, aber das Auto hat sich gut angefühlt. Ich bin glücklich, aber wir müssen das Qualifying abwarten."

Bildergalerie: Die Formel 1 am Hockenheimring

Ricciardo ist mit seinem Start ins Hockenheimwochenende insgesamt zufrieden. Im zweiten Training habe er mit wenig Sprit an Bord einige Probleme gehabt. Als das Auto voll beladen war, hätte es hingegen keine Schwierigkeiten gegeben. Er sagt gegenüber 'Sky Sports F1': "Insgesamt sieht es sehr gut aus. Ich werde aber von weiter hinten starten." Deshalb habe sich sein Team auf das Renntempo konzentriert, so der Australier. Es ginge darum, das Auto perfekt für das Rennen vorzubereiten, um am Sonntag an so vielen Konkurrenten wie möglich vorbeizukommen.

Die Strafe trifft Ricciardo aber nicht hart, weil er schon im Vorfeld mit ihr gerechnet habe. Er sagt: "Es ist viel frustrierender, wenn es erst einen Tag vorher bekannt wird. So hatte ich die Chance, mich darauf vorzubereiten. Ich freue mich, mich durchs Feld kämpfen zu müssen und etwas Spaß zu haben." Die Rennsimulation hätte gut funktioniert und das Auto sei "sehr stark" gewesen. Das Ziel sei es, am Sonntag möglichst weit nach vorne zu fahren und Punkte zu holen. Ricciardo witzelt: "Ich kann das Rennen sogar noch gewinnen."

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