Red Bull bestätigt: Honda baut Formel-1-Motoren auch 2022 weiter in Japan

Red-Bull-Teamchef Christian Horner bestätigt,dass Honda auch 2022 noch voll eingebunden sein wird: Red Bull selbst wird keine Teile bauen

Red Bull bestätigt: Honda baut Formel-1-Motoren auch 2022 weiter in Japan

Zwar wird Honda am Ende der Saison 2021 offiziell aus der Formel 1 aussteigen, doch so ganz lösen werden sich die Japaner nicht. Denn erst am Donnerstag hatte Red Bull in einer Presseaussendung die weitere Zusammenarbeit mit dem Hersteller verkündet. Und die ist noch ziemlich umfangreich.

Bisher ist bekannt, dass Red Bull die Technologie von Honda übernehmen wird und mit Red Bull Powertrains eine eigene Motorenabteilung aufbauen wird. Beim Übergang hilft Honda seinem Partner noch aus und wird einige Mitarbeiter von Honda Racing Development UK zu Red Bull Powertrains wechseln lassen.

Zudem wird Honda die Einsätze an der Strecke 2022 noch überwachen und auch die Fertigung der Motoren weiterhin übernehmen: "Wir werden für 2023 keine Teile herstellen", bestätigt Red-Bull-Teamchef Christian Horner. "Alle Komponenten werden aus Japan kommen müssen. Wir haben weder die Einrichtungen noch die Infrastruktur, um das zu tun."

Zwar baut Red Bull derzeit in Milton Keynes einen neuen Motorenstandort auf, doch der ist schon komplett auf das neue Motorenreglement ausgerichtet, das 2025 oder 2026 kommen soll. Zudem muss man erst ein technisches Team zusammenstellen, das sich darum kümmern wird.

Das heißt, dass sich der Honda-Ausstieg im Grunde kaum bemerkbar machen wird. Laut Horner ändert sich "sehr wenig" im Vergleich zu diesem Jahr, in dem Honda noch voll eingespannt ist. "Das sind großartige Neuigkeiten für Red Bull Powertrains", betont der Brite. "Das hilft uns wirklich."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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