Zum Hauptinhalt springen

Kostenlos registrieren

  • Direkt zu Deinen Lieblingsartikeln!

  • Benachrichtigungen für Top-News und Lieblingsfahrer verwalten

  • Artikel kommentieren

Für Dich empfohlen

WEC Sao Paulo 2026: Cadillac wiederholt Vorjahres-Pole

WEC
6h Sao Paulo
WEC Sao Paulo 2026: Cadillac wiederholt Vorjahres-Pole

"Karma existiert nicht": Marc Marquez über Schlüsselbeinbruch bei Bezzecchi

MotoGP
Sachsenring
"Karma existiert nicht": Marc Marquez über Schlüsselbeinbruch bei Bezzecchi

Marc Marquez siegt im Sprint, gesteht aber: "Kein normaler Sachsenring-Sieg"

MotoGP
Sachsenring
Marc Marquez siegt im Sprint, gesteht aber: "Kein normaler Sachsenring-Sieg"

ADAC GT Masters: Souveräner Sieg für Hirsiger/Zulauf am Nürburgring

ADAC GT Masters
ADAC GT Masters: Souveräner Sieg für Hirsiger/Zulauf am Nürburgring

Vorteil der Werksteams: Der Antrieb ist gleich, das Know-how nicht

Formel 1
Vorteil der Werksteams: Der Antrieb ist gleich, das Know-how nicht

MotoGP-Liveticker Sachsenring: Marc Marquez siegt, Bezzecchi verletzt

MotoGP
Sachsenring
MotoGP-Liveticker Sachsenring: Marc Marquez siegt, Bezzecchi verletzt

MotoGP-Sprint Sachsenring 2026: Marc Marquez feiert Start-Ziel-Sieg

MotoGP
Sachsenring
MotoGP-Sprint Sachsenring 2026: Marc Marquez feiert Start-Ziel-Sieg

Nach Rückschlägen: Warum George Russell den Glauben nie verloren hat

Formel 1
Nach Rückschlägen: Warum George Russell den Glauben nie verloren hat

Red Bull bringt letztes Technik-Update für Singapur-Grand-Prix

Red Bull bringt in Singapur ein Frontflügel-Update am RB21 - Mit subtilen Änderungen soll Max Verstappen das Unmögliche in der WM bewerkstelligen

Red Bull bringt letztes Technik-Update für Singapur-Grand-Prix

Der neue Frontflügel mit geschwungenem Oberblatt soll für Red Bull eine Wende auf High-Downforce-Strecken bringen

Foto: circuitpics.de circuitpics.de

Red Bull hat für den Großen Preis von Singapur ein weiteres Update am RB21 nachgeschoben. Im Mittelpunkt steht eine neue Frontflügel-Geometrie, die laut Chefingenieur Paul Monaghan "subtil, aber wirkungsvoll" sein soll.

Selbst wenn Verstappen und Tsunoda die restlichen Grands Prix inklusive Sprints als Doppelsieg beenden würden, wäre McLaren in der Konstrukteurswertung nicht mehr einzuholen. Für Verstappen allerdings lebt der WM-Traum im Fahrerklassement noch - wenn auch derzeit eher rechnerisch als realistisch.

Entsprechend arbeitet Red Bull daran, Verstappen mit den letzten Detailverbesserungen ein konkurrenzfähiges Paket zur Verfügung zu stellen, bevor die Ressourcen vollends auf die 2026-Regeln umgeleitet werden.

"Das Auto ist besser", sagt Monaghan beim FIA-Technikbriefing in Singapur. "Die Frage ist, ob wir auf High-Downforce-Strecken wie dieser die Hierarchie verschieben können. Wir werden es probieren."

"Das probieren wir noch"

Die Siege in Monza und Baku ließen zuletzt den Eindruck entstehen, Red Bull sei zurück in der Erfolgsspur. Doch beide Kurse erfordern wenig Abtrieb und kaschierten damit die eigentlichen Schwächen des RB21.

Auf Strecken mit hohem Abtriebsniveau, zu denen auch Singapur zählt, wurde Red Bull dieses Jahr immer wieder von McLaren geschlagen. Die Probleme: hoher Luftwiderstand, instabiles Handling in schnellen Kurven und ein Balancefenster, das schwer zu treffen ist und mit dem bislang nur Verstappen zurechtkommt.

Schon in Zandvoort, als zuletzt mit viel Abtrieb gefahren wurde, hatte Verstappen keine Chance gegen das McLaren-Duo Lando Norris und Oscar Piastri. Genau dort will Red Bull nun ansetzen.

Das neue Frontflügel-Design, im FIA-Dokument beschrieben als Maßnahme zur "Erhöhung der Wölbung einzelner Flügelsegmente, um mehr Last bei stabiler Strömung zu erzeugen", soll das Auto berechenbarer werden lassen.

"Es ist eine subtile Revision", erklärt Monaghan. "Aber wir haben nach dem letzten Paket weitere Daten gesehen und sofort gesagt: Das probieren wir noch. Die Fabrik hatte Kapazität, und wir wollten die Chance nutzen."

Mit dem neuen Flügel, der die jüngsten Verbesserungen am Unterboden und an den Seitenkästen ergänzt, will Red Bull das Maximum aus der verbleibenden Saison holen. Große Updates wird es aber nicht mehr geben.

"Vielleicht kommen noch kleine Trims für Vegas", so Monaghan, "ansonsten ist das das letzte größere Teil. Jetzt liegt es an uns, die Performance auch abzurufen."

Klappt es endlich mit dem ersten Singapur-Sieg?

Für Verstappen bedeutet Singapur eine besondere Herausforderung: Der Stadtkurs zählt zu den wenigen Orten im Kalender, an denen er noch nie gesiegt hat. Gleichzeitig ist die Strecke prädestiniert, um die Schwächen des RB21 schonungslos offenzulegen. In der überragenden Saison 2023 war Singapur die einzige Strecke, auf der Red Bull nicht gewann.

Sollte es Red Bull dennoch gelingen, McLaren näherzukommen, wäre das ein wichtiger Fingerzeig für den weiteren Verlauf der Saison. "Wenn es hier funktioniert, gibt uns das Selbstvertrauen", sagt Monaghan.

"Aber selbst wenn nicht, gehen wir nach Austin mit der gleichen Einstellung: Wir wollen Rennen gewinnen. Denn in Singapur kann ohnehin alles passieren - ein Chaos-Start wie 2017 liegt immer in der Luft. Wir müssen das Beste aus unserem Paket herausholen und dann sehen, wo wir stehen."

Red Bull gibt die Saison also noch nicht verloren. Das Team arbeitet an jeder Gelegenheit, Verstappen doch noch die Chance auf einen späten Coup im Titelkampf zu ermöglichen.

Vorheriger Artikel Verstappen verblüfft in der "Grünen Hölle" - seine Kollegen reagieren ehrlich
Nächster Artikel Formel 1 Singapur: Leclerc kollidiert mit Norris - in der Boxengasse!

Aktuelle News