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Formel 1 2017: Red-Bull-Duo vor Startplatzstrafe

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Formel 1 2017: Red-Bull-Duo vor Startplatzstrafe
Autor:
Übersetzung: Marko Knab
11.07.2017, 17:56

Nachdem Renault eine Ausbaustufe eingeführt hat, stehen sowohl beide Red-Bull-Piloten, aber auch Renault-Werksfahrer Nico Hülkenberg wegen eines Wechsels der MGU-H vor einer Startplatzstrafe.

Nico Hulkenberg, Renault Sport F1 Team
Max Verstappen, Red Bull Racing
Jolyon Palmer, Renault Sport F1 Team RS17
Daniel Ricciardo, Red Bull Racing
Daniel Ricciardo, Red Bull Racing RB13
Max Verstappen, Red Bull Racing RB13
Max Verstappen, Red Bull Racing
Max Verstappen, Red Bull Racing RB13
Daniel Ricciardo, Red Bull Racing RB13, Carlos Sainz Jr., Scuderia Toro Rosso STR12
Nico Hulkenberg, Renault Sport F1 Team RS17
Nico Hulkenberg, Renault Sport F1 Team
Daniel Ricciardo, Red Bull Racing RB13
Max Verstappen, Red Bull Racing RB13

Alle 3 Piloten hatten am Samstag auf dem Red-Bull-Ring in Spielberg ihre 4. MGU-H einbauen lassen müssen. Bei der nächsten verbauten Einheit droht ihnen eine Rückversetzung von 10 Startplätzen.

Bereits am Freitag hatte Hülkenbergs Renault-Teamkollege Jolyon Palmer die 4. MGU-H benötigt. Aber auch die Fahrer mit Ferrari-Motoren bleiben von Problemen nicht verschont.

Die Haas-Piloten Grosjean und Magnussen haben ihren 4. Turbolader in Nutzung. Damit sind sie allerdings in guter Gesellschaft, denn auch Sebastian Vettel nutzt diesen seit einigen Rennen.

Lässt man die beide McLaren-Honda außer acht, stehen nun 7 Fahrer kurz vor einer Startplatzstrafe. Alonso und Vandoorne leiden schon seit längerem unter den unzuverlässigen Honda-Triebwerken und befinden sich in einem Kreislauf von Strafen.

Die Nutzung einer 4. Komponente bedeutet zwar nicht zwangsläufig eine Strafe, aber der Einsatz einer älteren Ausbaustufe ist auch fragwürdig. Mit 11 verbleibenden Rennen scheint es sicher, dass einer der 7 betroffenen Piloten im Laufe der Saison noch eine Strafe erleiden wird.

Bei den von Renault befeuerten Autos wurde der Wechsel über Nacht nötig, weil an Ricciardos Bolide ein Problem an der MGU-H festgestellt wurde. "Nach Baku mussten wir viele Dinge bei der Zuverlässigkeit verbessern", sagt Cyril Abiteboul, Sportchef bei Renault.

"Wir haben viel verändert. Die letzten 2 Wochen waren extrem intensiv für uns. So wie die vergangenen Wochen von der Performance-Seite sehr intensiv waren, waren sie es diesmal aus Sicht der Zuverlässigkeit."

"Es bedeutete eine große Veränderung im technischen Aufbau. Manchmal, wenn man unter Druck arbeitet, kann man nicht alles erledigen, was man sollte. Es gab da eine Entscheidung bezüglich der MGU-H, die wir nicht mehr absegnen konnten. Wir haben etwas versucht. Es war wirklich am Limit - führen wir es ein oder nicht?"

"Natürlich hatten wir nur an einem der Fahrzeuge Probleme, an dem von Ricciardo. Aber wir haben uns dazu entschieden, es bei allen Boliden auszutauschen. Wir haben etwas versucht und hatten die Kapazitäten, um über Nacht zu reagieren. Hoffentlich wird das so nicht wieder vorkommen."

Abiteboul bestätigt, dass die älteren Bauteile modifiziert werden könnten, da es sich bei den Veränderungen nicht um den von der FIA eingefrorenen Bereich der MGU-H handelt. Nach der Überholung können die Teile wieder im Rennbetrieb verwendet werden.

"Die Probleme, die wir bei der MGU-H hatten, werden wir in der Fabrik wieder lösen können und sie auf den vorigen Stand zurückbauen. Es handelt sich dabei um ein peripheres, untergeordnetes Problem."

Weil die Toro-Rosso-Piloten eine ältere Ausbaustufe nutzen, sind sie von diesen Problemen nicht betroffen.

Unterdessen glaubt Red-Bull-Teamchef Christian Horner, dass Startplatzstrafen im weiteren Saisonverlauf für seine beiden Fahrer unausweichlich sein werden. "Ideal ist es nicht", sagt Horner gegenüber er Motorsport.com.

"Wenn wir auf Sebastian schauen, dann geht es ihm ganz ähnlich. Es ist, was es ist. Es ist noch nicht einmal Halbzeit in dieser Saison, aber wir geben unser Bestes, um es bis zum Ende des Jahres zu managen. Ein paar der älteren Einheiten sind noch am Leben", so Horner.

Die Formel-1-Teams führen traditionell in Spa neue Ausbaustufen ein, um für das darauf folgende Rennen in Monza gewappnet zu sein. Auf den beiden Hochgeschwindigkeitsstrecken zählt vor allem Motorleistung. Der belgische Kurs ermöglicht es mit seinen unvorhersehbaren Rennverläufen, auch von einem schlechten Startplatz ein gutes Ergebnis einzufahren.

Auf die Frage, ob  Verstappen im belgischen Spa vor seinen vielen niederländischen Fans eine Strafe zu erwarten habe, antwortet Horner: "Hoffentlich nicht. Es kommt darauf an, ob wir die Wahl haben oder nicht. Monza bietet sich dafür natürlich auch an."

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