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Red Bull erklärt: Darum haben wir Robin Räikkönen unter Vertrag genommen

Red Bull hat Robin Räikkönen früh ins Juniorprogramm aufgenommen: Laurent Mekies erklärt, warum der Sohn des Weltmeisters enormes Potenzial besitzt

Red Bull erklärt: Darum haben wir Robin Räikkönen unter Vertrag genommen

Laurent Mekies erklärt die Verpflichtung von Robin Räikkönen

Foto: LAT Images

Red Bull setzt früh auf die nächste Generation: Der Rennstall hat Robin Räikkönen, den elfjährigen Sohn von Formel-1-Weltmeister Kimi Räikkönen, in sein Juniorprogramm aufgenommen. Laurent Mekies erklärt, was Red Bull in dem jungen Kartfahrer erkannt hat - und warum die Verpflichtung trotz seines Alters keineswegs ohne Grundlage erfolgt ist.

Mekies betont zunächst, dass die Talentbewertung bei einem elfjährigen Fahrer immer mit Unsicherheit verbunden ist. "Niemand hat eine Kristallkugel, wenn es um einen elfjährigen Jungen oder ein elfjähriges Mädchen geht. Uns ist also bewusst, dass es sehr schwierig ist, Talent in einem so frühen Alter zu erkennen", so der Red-Bull-Teamchef im Gespräch mit Sky.

Bei Robin Räikkönen habe es allerdings mehrere Punkte gegeben, die den Rennstall überzeugt hätten. An erster Stelle stehen seine bisherigen Ergebnisse. "Er hat bereits in diesem jungen Alter einige ziemlich bedeutende Erfolge im Kartsport und in den Klassen erzielt, in denen er angetreten ist", erklärt Mekies. Red Bull habe seine Entwicklung deshalb bereits seit mehreren Monaten genau beobachtet und sei von seinen frühen Erfolgen beeindruckt gewesen.

Red Bull sieht Vorteile durch Kimi Räikkönen

Noch wichtiger als die bisherigen Resultate sei für Red Bull allerdings die Art und Weise, wie Kimi Räikkönen seinen Sohn an den Motorsport heranführt. Robin bekomme dadurch die Möglichkeit, früh Erfahrungen mit unterschiedlichen Fahrzeugen und auf verschiedenen Untergründen zu sammeln.

"Durch die Art und Weise, wie Kimi sich um ihn kümmert, bekommt Robin sehr viele Möglichkeiten, ganz unterschiedliche Fahrzeuge auf sehr unterschiedlichen Untergründen zu fahren", sagt Mekies. Genau dieser Ansatz könne in so jungen Jahren einen interessanten Entwicklungsweg ermöglichen.

Für Red Bull entsteht daraus eine Kombination, die den Ausschlag für die Verpflichtung gegeben hat. "Wir glauben, dass ein solcher Ansatz, wenn er bereits in diesem jungen Alter verfolgt wird, eine wirklich interessante Kombination und einen interessanten Entwicklungsweg für Kinder bietet", erklärt der Franzose.

Dabei hebt er ausdrücklich auch Kimi Räikkönens Rolle hervor. Dessen Herangehensweise und die Disziplin, mit der der ehemalige Formel-1-Weltmeister die Entwicklung seines Sohnes begleitet, hätten Red Bull zusätzlich überzeugt.

Mekies: "Enormes Potenzial"

"Diese beiden Dinge zusammen und auch Kimis Herangehensweise sowie die Disziplin, mit der Kimi Robins Entwicklung begleitet, haben uns das Vertrauen gegeben, dass dort enormes Potenzial vorhanden ist, dessen Entwicklung wir unterstützen können", so Mekies weiter.

Auf die Frage, ob Robin mehr rede als sein Vater, muss Mekies allerdings widersprechen. "Ich werde nicht erzählen, dass er besonders gesprächig ist, denn das ist er nicht", sagt der Franzose. Stattdessen beschreibt er den jungen Räikkönen als äußerst konzentriert.

"Er ist definitiv extrem fokussiert und lernwillig. Er hört zu und versucht, wie ein Schwamm alles aufzusaugen", erklärt Mekies. Genau diese Eigenschaften passen aus seiner Sicht zum Anforderungsprofil des Red-Bull-Nachwuchsprogramms.

"Wir glauben also, dass er all die guten Eigenschaften mitbringt, nach denen wir suchen." Red Bull setzt damit früh auf einen weiteren talentierten Nachwuchsfahrer - und sieht bei Robin Räikkönen bereits heute genügend Ansätze, um dessen weitere Entwicklung begleiten zu wollen.

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