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Red Bull: Max Verstappen von Kühl-Leck gestoppt

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Red Bull: Max Verstappen von Kühl-Leck gestoppt
Autor:
Co-Autor: Adam Cooper

Max Verstappen verlor durch ein Leck im Kühler eine Menge Trainingszeit, glaubt aber, dass Ferrari schlagbar ist - Mercedes hingegen sei einfach "zu schnell"

Im Vorjahr war Red Bull in Monaco noch die dominierende Kraft, doch 2019 hat man keine Chance gegen Mercedes. Mehr als acht Zehntelsekunden fehlte den Bullen heute auf die Spitze. "Mercedes ist zu schnell. Ich denke nicht, dass wir sie wirklich unter Druck setzen können", gibt Max Verstappen zu. Doch nach den gezeigten Leistungen am Mittwoch ist Red Bull zuzutrauen, die Lücke dahinter auszufüllen.

Denn Pierre Gasly wurde knapp hinter Sebastian Vettels Ferrari Vierter - und nach der aktuellen Form ist Verstappen zuzutrauen, dass er noch einmal ein Stück schneller ist als der Franzose. Verstappen wurde im Training jedoch nur Sechster (+0,934 Sekunden), wurde dabei aber von einem Problem an seinem RB15 gehandicapt.

Ein Leck im Kühlsystem setzte den Niederländer lange Zeit außer Gefecht. Laut Verstappen sei ein Trümmerteil in das Auto geflogen und habe dabei einen Kühler beschädigt. Red Bull musste das Bauteil erst in mühevoller Arbeit ersetzen, bevor man Verstappen noch einmal auf die Piste schicken konnte. Dadurch standen bei ihm am Ende nur 17 Runden auf der Uhr.

Red Bull kann noch Performance finden

"Es ist schade, dass wir mit Max nicht noch mehr Kilometer fahren konnten", sagt Gasly, doch der nimmt es sportlich: "Ich konnte trotzdem meine Runden drehen, es war okay", so Verstappen, der am Ende des Tages auf 52 Umläufe kam.

 

Gasly konnte das Programm mit 80 Runden hingegen erfüllen. Der Franzose fühlte sich im ersten Training noch nicht so wohl im Auto, im zweiten war es dann okay. "Wir haben vor der zweiten Session ein paar Veränderungen am Auto vorgenommen, und danach lief es besser", sagt er. "Generell war es ein guter Tag, ich bin aber sicher, dass wir noch etwas Performance finden können."

Das glaubt auch Verstappen, der während der Umbaupause das Set-up ändern ließ. Anschließend beklagte er sich am Funk jedoch über zu wenig Grip. "Wir haben einfach geschaut, ob es funktioniert oder nicht. Hat es nicht", erklärt er, macht sich aber keine Sorgen. "Ich weiß: Wenn wir wieder zurück auf das andere Set-up gehen, wird es schon passen."

Platz drei "definitiv" möglich - und mehr?

Wo Red Bull landen wird, bleibt abzuwarten. Mercedes erscheint aktuell außer Reichweite, doch Ferrari sollte zu knacken sein. "Mercedes ist an diesem Wochenende der klare Favorit, und wenn wir auch nur in die Nähe kommen und sie etwas unter Druck setzen könnten, dann wäre das schon ein Ziel", sagt Teamchef Christian Horner.

Doch ob das am Ende auch der Realität entspricht, liegt auch an den Fahrern: "Die Ergebnisse von Max waren hier immer etwas durchwachsen", weiß Horner. Vor allem im vergangenen Jahr sorgte ein Crash im Training dafür, dass er von ganz hinten starten musste und seine Chancen auf den Sieg verbaute.

Nun sei der Niederländer aber "in der Form seines Lebens", wie Horner betont. "Er fährt unglaublich gut, und womöglich ist dies unsere beste Chance seit Beginn des Jahres, zumindest nah an sie heranzukommen." Gemeint ist natürlich Mercedes. "Generell ist die Pace da", bekräftigt auch Verstappen und legt sich fest: "Wir können definitiv die Lücke zwischen Platz zwei und drei füllen."

Mit Bildmaterial von LAT.

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