Red Bull "meilenweit" von den Erwartungen entfernt

Red Bull hat in Silverstone einen schwierigen Freitag erlebt und war laut Sergio Perez "meilenweit" von den Erwartungen weg - Max Verstappen macht sich keine Sorgen

Red Bull "meilenweit" von den Erwartungen entfernt
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Hat Red Bull in Silverstone größere Probleme? Zumindest lief der Trainingsfreitag für das Team von Weltmeister Max Verstappen nicht so rund wie gewünscht. Der Niederländer belegte mit zwei Zehntelsekunden Rückstand Platz vier, Teamkollege Sergio Perez mit acht Zehntelsekunden Rückstand nur Platz sieben.

Vor allem der Mexikaner ist über die fehlende Pace verwundert: "Das war ein schwieriger Tag und nicht so, wie wir es erwartet hatten", sagt er. "Das Auto fühlt sich komplett anders an, als wie wir es im Simulator vorbereitet haben." Davon sei der Red Bull "meilenweit weg".

Perez spricht von einigen "aerodynamischen Problemen", die er nicht näher erläutern möchte, die das Team aber bis morgen aussortieren müsse. "Wir verstehen, was los ist, aber am Ende ist es wichtig, dass wir das in den Griff bekommen", sagt er. "Aktuell sind wir etwas im Hintertreffen."

Das schlechte Gefühl schließt sich für ihn nahtlos an das letzte Rennen in Kanada an: "Das war das erste Mal, dass es für mich im RB18 nicht gepasst hat", sagt er. "Von daher geht es für mich an diesem Wochenende darum, das großartige Gefühl zurückzubekommen und auf das Podium zu fahren."

Vor dem Wochenende war "Checo" noch optimistisch, dass sich Red Bull in einer guten Position befinden sollte. Nach dem Freitag ist er nicht mehr ganz so optimistisch: "Es wird ziemlich schwierig. Aber wir haben das auch schon zuvor geschafft, und wenn ich mein Selbstvertrauen zurückbekomme, dann sollte es schon passen."

Teamkollege und WM-Leader Max Verstappen macht sich wie gewohnt weniger Sorgen. Dadurch, dass man im ersten Training nicht gefahren sei, sei das zweite Training immer ein Ratespiel. "Normalerweise baust du auf dem ersten Training auf. Das war zwar nicht ideal, aber auch kein großes Problem", sagt er.

"Manchmal funktioniert es und manchmal nicht sonderlich gut", merkt er weiter an. "Und dieses Mal war es eben nicht sonderlich gut. Aber es war auch nicht wirklich schlecht. Wir sind dabei und können uns auch noch ein paar Dinge anschauen."

Er betont, dass Red Bull wisse, woran man arbeiten muss. "Und das werden wir versuchen über Nacht zu tun. Und morgen wird es vermutlich wieder regnen, von daher haben wir dann wieder ganz andere Bedingungen."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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