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Red-Bull-Pilot Pierre Gasly: Von außen sieht man nicht alles

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Red-Bull-Pilot Pierre Gasly: Von außen sieht man nicht alles
Autor:
Co-Autor: Oleg Karpow
22.05.2019, 21:01

Pierre Gasly ist bislang klar auf dem sechsten Rang der Top 6 einzementiert, aber Ergebnisse allein würden nicht das wahre Bild vermitteln, erklärt er

Pierre Gasly war bislang der deutlich langsamste Pilot in den Top 6. Der zweite Red-Bull-Fahrer konnte bislang dreimal in die Punkte fahren, auf seinen Teamkollege Max Verstappen fehlen ihm bereits 45 WM-Punkte. Zwei sechste Plätze und eine schnellste Rennrunde kann er bislang für sich verbuchen. Doch die Ergebnisse allein würden laut dem Franzosen nicht das ganze Bild zeigen.

"Seit Saisonbeginn sind viele Dinge gegen mich gelaufen. Innerhalb des Teams wissen wir ganz genau, was passiert. Von außen kann man nur die Ergebnisse sehen, das ist alles, was man weiß", rechtfertigt sich Gasly im Vorfeld des Monaco-Wochenendes.

Innerhalb des Teams habe man deutlich mehr Informationen, daher wissen die Entscheidungsträger auch genau, wie es zu seinen Ergebnissen kommen konnte und "dass die Dinge nicht gerade für mich gelaufen sind". Gasly spricht von "ein paar Zwischenfällen", die ihn zurückgeworfen hätten.

Dennoch unterstütze ihn sein Team, samt Teamchef Christian Horner und Red-Bull-Motorsportkonsulent Helmut Marko. Näher nachgefragt, welche weiteren Informationen das Team habe, bringt Gasly ein Beispiel: "Wenn man sich nur Fernandos Ergebnis ansieht, würde man behaupten, sein Qualifying ist nicht gut gelaufen."

Er spricht von Fernando Alonsos Scheitern in der Qualifikation für das Indy 500. "Aber ich glaube, die Leute wissen ein paar Dinge, realisieren aber nicht, was passiert. Vieles erklärt manchmal die fehlende Performance. Daher gibt es für uns auch keinen Grund, um sich Sorgen zu machen."

Der Franzose bejaht, dass es hauptsächlich um technische Details gehe und nicht um sein Fahrkönnen. "Manches ist nicht so rund gelaufen für mich." Er fahre außerdem nicht das gleiche Chassis wie Verstappen. "Nein. Das müsst ihr aber die Ingenieure fragen. Wir haben es aufgrund von Upgrades geändert. Wir haben es nicht für die Performance geändert."

Gasly betont, dass er sich vom Team dennoch unterstützt fühle und einen engen Kontakt zu Horner und Marko pflegt. "Ich muss fokussiert bleiben auf meinen Job und das Beste aus dem Paket und mir herausholen. Natürlich gibt es Sachen, die ich verbessern muss und an die ich mich anpassen muss, daher bin ich zuversichtlich, dass es besser laufen wird", sieht er auch Aufholbedarf bei sich selbst.

Überrascht sei er nicht von Verstappens Saisonbeginn. Der Niederländer stellte den RB15 bereits zweimal auf das Podium und liegt in der WM-Wertung weiterhin vor beiden Ferrari-Piloten. "Er war bislang ziemlich beeindruckend, wenn es darum geht, alles aus dem Auto herauszuquetschen. Für mich ist es großartig, eine solche Messlatte im eigenen Team zu haben."

In Monte Carlo ist Gasly erneut gefordert. Basierend auf den vergangenen Jahren erwartet er ein gutes Rennwochenende für Red Bull. "Diese Strecke liegt dem Auto. Ich würde zwar nicht meinen, dass wir die Favoriten sind, aber dass wir besser abschneiden könnten als auf anderen Strecken."

Mercedes' Stärke sei in Spanien aber erneut "wirklich beängstigend" gewesen. "Sie sind definitiv sehr konkurrenzfähig und haben Upgrades nach Barcelona gebracht, die sehr gut funktionierten. Ob langsame oder schnelle Kurve, sie sind überall schnell."

Der Gradmesser für Monaco ist vor allem der letzte Sektor in Barcelona. "In diesem letzten Sektor war Valtteri drei Zehntel schneller als alle anderen", staunt Gasly. "Wir wissen, sie haben ein sehr starkes Auto. Monaco ist immer ziemlich speziell, aber ich denke, wir sollten auch ein konkurrenzfähiges Auto haben."

Mit Bildmaterial von LAT.

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