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Red-Bull-Pilot Verstappen versichert: Bahrain-Problem ist lokalisiert

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Red-Bull-Pilot Verstappen versichert: Bahrain-Problem ist lokalisiert
Autor:
Co-Autor: Adam Cooper

Max Verstappen ist froh, dass Red Bull das Abstimmungsproblem von Bahrain gefunden hat und für China eine Lösung in Sicht ist

Der vierte Rang im Grand Prix von Bahrain war für Max Verstappen das Maximum. Zwar hätte er Charles Leclerc ohne Safety-Car-Phase wohl noch überholt, das Podium habe er aber nicht verdient. Nach den Testfahrten in Bahrain konnte Red Bull das grundlegende Problem, warum die Piloten besonders mit einem übersteuernden Heck und einer schwierigen Balance zu kämpfen hatten, lokalisieren.

"Wir haben schon im Test vieles verstanden und wir haben auch herausgefunden, dass wir bei der Abstimmung einen Fehler begangen haben, leider das gesamte Wochenende lang", verrät Verstappen in Schanghai. Zumindest habe man das "mechanische" Problem nun lokalisiert. Beide Autos waren davon betroffen und es sei "groß genug" gewesen, um die Leistung negativ zu beeinflussen.

Im Nachtrennen kämpfte Verstappen um den Anschluss an Ferrari und Mercedes. Red Bull war jedoch eindeutig nur dritte Kraft. Schon am Qualifying-Tag sprach der Niederländer vom "härtesten Qualifying aller Zeiten". Er war mit dem Set-up des RB15 überhaupt nicht zufrieden. Den "sweet spot", also das optimale Arbeitsfenster, konnte man nicht finden.

"Wäre alles perfekt gelaufen, wären wir eine Runde vorn gewesen!", lächelt Verstappen, um ernsthaft anzufügen: "Wenn wir eine gute Balance im Auto finden, dann können wir definitiv näher ranfahren. Dann wären wir auch sicherlich Dritter in Bahrain geworden."

Die gute Nachricht für China: Das Problem sei "einfach zu lösen". Allerdings müsse sich das Team nun erst ansehen, wie der Rest des Autos reagiert. "Was wir herausgefunden haben, hilft uns zu verstehen, warum wir keine gute Balance zusammengebracht haben", ist der 21-Jährige erleichtert.

Generell sei der RB15 kein besonders schwieriges Auto. Verstappen versichert, dass er sich - ganz im Gegenteil zu seinem Teamkollegen Pierre Gasly - grundsätzlich wohlfühle. "Ich kann damit schnell fahren. Im Moment ist es einfach noch nicht schnell genug. Aber wir haben ein paar Probleme erkannt."

Unter anderem hatte Red Bull speziell auf den roten Soft-Reifen Mühe, die Pneus auf Temperatur zu bringen. "Das ist ein anderes Thema", erklärt Verstappen, "aber generell hilft es nicht, speziell wenn man auf dem weichen Reifen viel rutscht, dann überhitzen die schnell. Im Rennen waren wir auf beiden Reifen zu langsam, daher denke ich nicht, dass das ein großes Problem war."

Er fühle sich wohl im Wagen - und sogar besser als im Vorjahresauto, mit dem Verstappen immerhin zwei Rennen (Österreich, Mexiko) gewinnen konnte. 2018 schaffte außerdem sein Ex-Teamkollege Daniel Ricciardo in China eine fulminante Aufholjagd und krönte sich im Reich der Mitte zum Sieger.

Was ist für Red Bull am Jubiläumswochenende möglich? "Viele Dinge können hier passieren", bleibt Verstappen vage. "Wir müssen einfach sicherstellen, dass wir alles, was in unserer Macht liegt, unter Kontrolle haben. Mal sehen, wie konkurrenzfähig wir sein können."

Mit Bildmaterial von LAT.

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Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Fahrer Max Verstappen
Teams Aston Martin Red Bull Racing
Urheber Maria Reyer