Red Bull Racing stellt Entwicklung des Aeroscreen-Schutzsystems ein

Weil sich die Formel 1 für den Cockpitschutz Halo entschieden hat, will Red Bull Racing nicht mehr länger in seine eigene Sicherheitsmaßnahme Aeroscreen investieren.

Das hat Red-Bull-Teamchef Christian Horner gegenüber Motorsport.com bestätigt. Er sagte: „Derzeit liegen die Arbeiten am Aeroscreen auf Eis. Wir warten auf neue Direktiven seitens des Automobil-Weltverbands. Ihnen liegen sämtliche Daten vor.“

„Wir haben weder die Ressourcen noch die Kapazität, um den Aeroscreen weiter zu entwickeln. Außerdem“, so Horner weiter, „muss ja auch irgendwer für die Kosten aufkommen.“ Und die sind nicht unerheblich: Rund 250.000 Euro hat sich Red Bull Racing die bisherige Entwicklungsarbeit kosten lassen.

Red Bull Racing hatte den Aeroscreen, eine Art vergrößerte Windschutzscheibe am Formel-1-Cockpit, bereits im Training zum Großen Preis von Russland in Sochi getestet und positive Rückmeldungen dazu erhalten. Vor allem optisch wusste der Aeroscreen im Vergleich zu Halo zu überzeugen.

Allerdings haben sich die Verantwortlichen der Formel 1 kurz darauf gegen den Aeroscreen und für Halo entschieden.

 

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Tags aeroscreen, cockpit, cockpitschutz, halo