Red Bull Racing stellt Entwicklung des Aeroscreen-Schutzsystems ein

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Red Bull Racing stellt Entwicklung des Aeroscreen-Schutzsystems ein
Jonathan Noble
Autor: Jonathan Noble , Formula 1 Editor
Übersetzung: Stefan Ehlen
21.06.2016, 10:37

Weil sich die Formel 1 für den Cockpitschutz Halo entschieden hat, will Red Bull Racing nicht mehr länger in seine eigene Sicherheitsmaßnahme Aeroscreen investieren.

Daniel Ricciardo, Red Bull Racing RB12 mit dem Aeroscreen
Daniel Ricciardo, Red Bull Racing RB12 mit dem Aeroscreen
Kimi Räikkönen, Ferrari SF16-H mit dem Halo-Ccockpit-Cover
Sebastian Vettel, Ferrari SF16-H mit Halo-Cockpit-Cover
Sebastian Vettel, Ferrari SF16-H mit Halo-Cockpit-Cover
Daniel Ricciardo, Red Bull Racing RB12 mit dem Aeroscreen
Daniel Ricciardo, Red Bull Racing RB12 mit dem Aeroscreen
Daniel Ricciardo, Red Bull Racing RB12 mit dem Aeroscreen

Das hat Red-Bull-Teamchef Christian Horner gegenüber Motorsport.com bestätigt. Er sagte: „Derzeit liegen die Arbeiten am Aeroscreen auf Eis. Wir warten auf neue Direktiven seitens des Automobil-Weltverbands. Ihnen liegen sämtliche Daten vor.“

„Wir haben weder die Ressourcen noch die Kapazität, um den Aeroscreen weiter zu entwickeln. Außerdem“, so Horner weiter, „muss ja auch irgendwer für die Kosten aufkommen.“ Und die sind nicht unerheblich: Rund 250.000 Euro hat sich Red Bull Racing die bisherige Entwicklungsarbeit kosten lassen.

Red Bull Racing hatte den Aeroscreen, eine Art vergrößerte Windschutzscheibe am Formel-1-Cockpit, bereits im Training zum Großen Preis von Russland in Sochi getestet und positive Rückmeldungen dazu erhalten. Vor allem optisch wusste der Aeroscreen im Vergleich zu Halo zu überzeugen.

Allerdings haben sich die Verantwortlichen der Formel 1 kurz darauf gegen den Aeroscreen und für Halo entschieden.

 

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Rennserie Formel 1
Teams Red Bull Racing
Urheber Jonathan Noble
Artikelsorte News