Red-Bull-Racing-Teamchef: Wann waren die Teams sich je einig?

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Red-Bull-Racing-Teamchef: Wann waren die Teams sich je einig?
Adam Cooper
Autor: Adam Cooper
20.02.2016, 17:10

Die Zeit wird knapp. Bis zum 1. März müssen die Entscheidungen bezüglich der Regeländerungen für 2017 getroffen sein.

Start: Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W06, in Führung
Daniel Ricciardo, Red Bull Racing, beim Start
Start: Nico Rosberg, Mercedes AMG F1 vor Teamkollege Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1
Jean Todt, FIA-Präsident, mit Christian Horner, Red Bull Racing, Teamchef
Fans auf den Tribünen
Christian Horner, Teamchef Red Bull Racing, mit Bernie Ecclestone
Fans stürmen die Strecke nach dem Rennen

Am 23. Februar soll das letzte Treffen der Strategiegruppe und der Formel-1-Kommission stattfinden. Nachdem man sich in allen vorhergegangenen Meetings aber nicht einig werden konnte, würde es schon an ein Wunder grenzen, wenn das jetzt plötzlich möglich wäre.

„Wann waren sich die Teams jemals einig? Beim Motorenreglement gab es am Ende einen Kompromiss mit dem Motor, den wir momentan haben“, sagte Christian Horner. „Ursprünglich sollte er vier Zylinder haben und in der Boxengasse elektrisch angetrieben werden.“

Die Uneinigkeit der Teams sieht der Brite jetzt als größte Gefahr, dass ein neues Reglement für 2017 scheitern könnte.

„Ich glaube, dass es sehr wichtig ist, dass die Motorsportbehörde und der Inhaber der kommerziellen Rechte ein klares Mandat über die Richtung ausüben, wie das sportliche und das technische Reglement 2017 aussehen sollte.“

Die Idee, dass die Teams gar kein Mitspracherecht mehr haben sollten, unterstützt Horner aber nicht. „Mal sehen, was mit der 2017er-Regeln passiert. Es gibt eine klare Chance, etwas wirklich sehr Gutes zu tun, dass die Formel 1 in die richtige Richtung geht.“

Diese Richtung sei der Königsklasse verlorengegangen und man müsse sich auf die grundlegenden Dinge konzentrieren, stimmt Horner mit seinem ehemaligen Fahrer Sebastian Vettel überein.

„Ich glaube, Sebastian hat recht, wenn er sagt, dass die Fahrer die Stars sein müssen. Wir haben für 2017 hier eine Chance und es ist wichtig, dass wir das gut hinkriegen.“

So müsse auch beim Chassis der Fahrer im Mittelpunkt stehen, betonte Horner. „Die Autos müssen groß, schwierig zu fahren und leistungsstark sein, damit der Fahrer sich wirklich anstrengen muss. Dadurch gibt es dann größere Unterschiede zwischen den Fahrern.“

Dann würden sicher auch die Fans zurückkommen, ist der Red-Bull-Racing-Teamchef sicher. „Ich glaube, wir brauchen eine starke Führung, die entscheidet, wie diese Regeln aussehen sollen.“

„Warten wir ab, was in den nächsten paar Wochen passiert. Am Dienstag findet in Genf ein Treffen der Strategiegruppe und der F1-Kommission statt. Das wird ein entscheidendes Treffen.“

Informationen von Adam Cooper

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