Red Bull stellt Alexander Albon als Mentor für Yuki Tsunoda ab

Yuki Tsunoda legte zuletzt einen deutlichen Aufwärtstrend in der Formel 1 an den Tag - Damit dieser Trend anhält, kriegt er Alexander Albon als Mentor zur Seite gestellt

Red Bull stellt Alexander Albon als Mentor für Yuki Tsunoda ab

Rookie Yuki Tsunoda erhält in der verbleibenden Formel-1-Saison Unterstützung von "Lehrer" Alexander Albon. Wie AlphaTauri-Teamchef Franz Tost im Rahmen des Wochenendes in Mexiko bestätigte, steht der Thailänder dem jungen Japaner mit Rat und Tat als Mentor zur Seite.

"Es stimmt", sagt Tost. "Alex kümmert sich um Yuki, spricht mit ihm, erklärt ihm die Strecke und solche Dinge. Und Yuki stellt Fragen. Es ist ein Gespräch zwischen Fahrern. Ich denke, für Yuki ist das ziemlich positiv, denn er bekommt viel Wissen von Alex", erklärt Tost weiter.

Albon steht noch bis Jahresende bei Red Bull als Ersatz- und Simulatorfahrer unter Vertrag, ehe er 2022 zu Williams wechseln wird. Nach dem Ende der DTM-Saison, die Albon in Red-Bull-Farben für das italienische Team AF Corse bestritt, kann sich Albon wieder komplett auf seine Formel-1-Verpflichtungen konzentrieren.

Tost mit Tsunodas Entwicklung zufrieden

"Alex ist Teil der Red-Bull-Familie und er hatte nicht so viele freie Wochenenden, weil er in der DTM gefahren ist. Aber wir meinten, wenn er schon an der Strecke ist, dann soll er Yuki unterstützen", erklärt Tost. Tsunoda habe im Gegenzug den Auftrag erhalten, Fragen zu stellen, um ein besseres Verständnis zu bekommen. "Das funktioniert gut", meint Tost.

Als Zeichen von Unzufriedenheit mit Tsunoda soll die Abstellung von Albon allerdings nicht verstanden werden, im Gegenteil. Nach ziemlichen Problemen in der ersten Saisonhälfte inklusive zahlreicher Unfälle hat sich der 21 Jahre alte Japaner zuletzt deutlich gesteigert. Dieser Aufwärtstrend wurde durch die zwei WM-Punkte in Austin untermauert.

"Yuki verbessert sich immer weiter", lobt Tost und erklärt, wo genau er die Fortschritte erzielt. "Er hat ein besseres technisches Verständnis für das Auto. Er hat viele Meetings mit seinen Ingenieuren in Faenza, um ein besseres Bild von allem und ein besseres Gefühl im Auto zu bekommen", hebt Tost den Arbeitseifer seines Schützlings hervor.

In Mexiko muss Tsunoda das Rennen nach einem Kompletttausch der Powerunit auf jeden Fall von ganz hinten aufnehmen. Doch Tost blickt nach einem guten ersten Freien Training, das Tsunoda auf Rang elf beendete, zuversichtlich auf das Rennen. "Mit dieser Performance kann man hier überholen. Daher bin ich optimistisch, dass er ein paar Punkte holen kann", glaubt Tost.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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