Red-Bull-Teamchef Horner: Hamiltons Strafe "ändert nichts für uns"

Red-Bull-Teamchef Christian Horner den Motorwechsel bei Lewis Hamilton gut verstehen, Max Verstappen aber werde wohl bis Saisonende durchkommen

Red-Bull-Teamchef Horner: Hamiltons Strafe "ändert nichts für uns"

Trotz der erneuten Motorenstrafe gegen Lewis Hamilton geht Red Bull das Formel-1-Wochenende in Brasilien wie gewohnt an. Die Strafe gegen den WM-Rivalen von Max Verstappen "ändert nichts für uns", sagt Teamchef Christian Horner bei 'Sky'. Das Wochenende biete genug Stolpersteine.

"Wir müssen uns darauf konzentrieren, dass wir unseren besten Job machen", stellt er klar: "Das Wetter ist unsicher, wir haben den Sprint und dann das Hauptrennen am Sonntag." Aus strategischer Sicht sei der Motorwechsel bei Mercedes sogar "absolut nachvollziehbar", betont Horner.

Dennoch haben sich die Voraussetzungen durch die Strafversetzung gegen Hamilton um fünf Plätze nochmals zugunsten der Bullen verschoben. In der WM liegt Max Verstappen bereits 19 Punkte vor Hamilton, läuft aus Red-Bull-Sicht alles nach Plan, vergrößert der Niederländer die Lücke weiter.

Horner glaubt: Wir kommen mit unseren Motoren durch

Noch vor dem Wochenende meinte Hamilton, es würden nur noch Siege helfen. Zumindest in Brasilien braucht er dafür nun aber viel Glück.

Und Hoffnungen, dass auch Red Bull im Laufe der letzten Wochenenden noch einmal den Motor anfassen und neue Teile ein bauen muss, braucht sich im Mercedes-Lager wohl auch niemand zu machen. Das stellt Horner klar.

"Läuft alles normal, kommen wir mit den Motoren, die wir haben, bis zum Ende", sagt er. Verstappen hatte zuletzt in Sotschi eine komplett neue Powerunit bekommen. Damit sei Red Bull laut Horner nun "in einer guten Position", trotz des verlorenen Motors beim heftigen Unfall in Silverstone.

"Wenn keine außergewöhnlichen Umstände eintreten, erwarten wir, dass wir es bis zum Ende schaffen", sagt Horner.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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