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Formel 1 Barcelona

Red Bull trotz Rückstand unbesorgt: "Noch nicht die Balance gefunden"

Red Bull ist mit dem Freitag in Spanien zufrieden, auch wenn man noch etwas Rückstand auf Mercedes hat: Helmut Marko zuversichtlich für Rest der Woche

Red Bull trotz Rückstand unbesorgt: "Noch nicht die Balance gefunden"

Wie gut ist Red Bull in Barcelona wirklich? Nach den jüngsten Problemen auf den welligen Strecken von Imola, Monaco und Montreal galten die Bullen vor dem Wochenende als großer Favorit, doch am Freitag waren Max Verstappen und Sergio Perez noch nicht an der Spitze zu finden: Verstappen belegte mit 0,240 Sekunden Rückstand Rang fünf, Perez mit 0,817 Sekunden Rückstand Position acht.

"Wir haben noch nicht die Balance gefunden, die wir erwartet haben", übt sich Motorsportkonsulent Helmut Marko gegenüber Motorsport-Total.com in Erklärungsversuchen. "Und wir haben auch noch nicht die volle Motorenleistung benutzt, von daher ist das nicht alarmierend. Auch die Longruns waren okay."

Verstappen selbst sagt, dass Red Bull verschiedene Set-ups ausprobiert habe und noch etwas Feintuning benötigt. "Zumindest verlief der Tag selbst etwas normaler ohne Probleme. Darauf haben wir gehofft", so der Niederländer. "Jetzt geht es darum, das Auto ein wenig aufzuräumen, aber das ist normal."

 

Zwischenzeitlich hatte sich Verstappen über das Handling des Autos beschwert. Er klagte über Untersteuern am Kurveneingang und ein loses Heck am Kurvenausgang. "Das ist genau das, was ich meine, wenn ich sage, dass wir noch nicht die richtige Balance gefunden haben", betont Marko, macht sich aber keine Sorgen.

"Die Lösung wäre ein anderer Heckflügel gewesen, aber der Tausch benötigt 20 Minuten - das haben wir nicht gemacht", so der Österreicher. "Max wollte einen anderen Front- und Heckflügel, aber man muss auch schon an Sonntag denken. Dann wird das Gripniveau ein anderes sein, und Max ist erfahren genug, schon das richtige Gefühl dafür zu haben, wie es sein wird."

Perez "vom Weg abgekommen"

Und während Marko mit dem Tag von Verstappen durchaus zufrieden war, weil es deutlich besser aussah als bei den Rennen zuletzt, war es auf der Seite von Perez anders. "Das erste Training war okay, aber jetzt ist er zu weit weg", merkt Marko an.

Perez selbst sagt, dass sein Tag eigentlich gut begonnen habe, "aber in FT2 haben wir ein paar Änderungen vorgenommen und sind irgendwo vom Weg abgekommen", so der Mexikaner. "Wir müssen viel analysieren, weil wir das Auto stark verändert haben, aber so auch erkundet. Hoffentlich können wir morgen die richtigen Teile auswählen."

Marko: Mercedes soll auf sein eigenes Auto schauen

Apropos Teile: Red Bull hat in Barcelona neue Teile mit im Gepäck, die laut Verstappen aber "sehr klein" sind. Das Upgrade möchte man bei Red Bull daher nicht überbewerten: "Wenn man auf die Liste schaut, dann sind unsere Upgrades nicht die größten. Ferrari und Racing Bulls haben deutlich mehr", sagt Marko.

Aber vielleicht kann man nun die Auswirkungen des großen Updates aus Imola sehen, dessen Effekt man laut Marko aufgrund der Probleme mit den Bodenwellen noch nicht gesehen habe. Mercedes hatte es nach den doch enttäuschenden Leistungen (trotz zweier Siege in drei Rennen) scherzhaft sogar als "Downgrade" bezeichnet, doch darauf hat Marko seine eigene Antwort.

"Sie haben genug Arbeit an ihrem eigenen Auto, denke ich. Von daher wäre mein Rat, dass sie auf ihr eigenes Auto schauen sollten", so der Österreicher.

Doch Mercedes war in Barcelona tatsächlich schnell und hat sich die Tagesbestzeit geholt. Doch bevor er das positiv bewertet, möchte Marko noch zwei Rennen abwarten. Denn: "Letztes Jahr war Mercedes hier auch Zweiter und Dritter, von daher ist das natürlich ein Kurs, der ihnen liegt."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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